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Montag, 17. April 2017

Egomanie - Das Fashion Style Projekt

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr für mich zu nähen. Dafür habe ich mir verschiedene Hilfsmittel überlegt. Der Nähkalender ist eine davon.
Eine andere Idee ist das Fashion Style Projekt. Letztes Jahr habe ich von Jule ein Halbjahresabo der Fashion Style zum Geburtstag bekommen. Im Mai hatte ich bereits eine Zeitschrift gekauft, da mir ein Schnitt für eine leichte Sommerhose sehr gut gefallen hatte. Das Abo umfasst die Zeitschriften von Juli 2016 bis Januar 2017. Zusätzlich habe ich mir am Wochenende die aktuelle Ausgabe geholt.
Gestern Abend habe ich es mir mit den 9 Zeitschriften auf dem Sofa bequem gemacht. Bewaffnet mit Klebezetteln, Stift und Skizzenbuch habe ich aus jeder Ausgabe ein bis drei Modelle herausgeschrieben, die ich umsetzen möchte. Meine Lieblingsschnitte habe ich mit einem Ausrufezeichen versehen.
Insgesamt habe ich 19 Schnitte aufgeschrieben, davon acht favorisiert. In meinem Skizzenbuch chronologisch sortiert, hier nach Art des Kleidungsstückes.
  • Kleider
    • 07/2016 Model 16
    • 08/2016 Model 9 !
    • 09/2016 Model 16
    • 12/2016 Model 8
    • 03/2017 Model 21 !
  • Hosen
    • 05/2016 Model 6 !
    • 05/2016 Model 7 (Shorts)
    • 07/2016 Model 18 (Shorts) !
    • 08/2016 Model 18 !
    • 09/2016 Model 5
    • 10/2016 Model 4
    • 03/2017 Model 4 !
  • Röcke
    • 10/2016 Model 15
    • 11/2016 Model 15
    • 12/2016 Model 27
    • 08/2016 Model 19 !
  • Shirts
    • 09/2016 Model 24
    • 01/2017 Model 7 !
  • Mantel
    • 10/2016 Model 1 oder 2
Wahrscheinlich werde ich sie nicht in chronoligischer Reihenfolge umsetzen. Mein Ziel ist es auch nicht, alle Schnitte bis Ende des Jahres genäht zu haben. Eine Deadline hilft mir zwar oft, strukturierter zu arbeiten, aber hier möchte ich mir zeitlich keine Grenzen setzen.
Natürlich können auch noch weitere Stücke dazu kommen, die Liste ist nicht in Stein gemeißelt. Aber so habe ich immer einen Fundus, auf den ich zurückgreifen kann, wenn ich mal nicht weiß, was ich nähen soll.

Dienstag, 14. Februar 2017

Zeitmanagement

Nähen zählt wirklich zu meinen Leidenschaften. Die Zeit dafür nehme ich mir manchmal zu selten. Lange Arbeitstage und stressige Wochen lassen mich nach Feierabend oft erschöpft aufs Sofa sinken. Das Aufraffen fällt mir manchmal schwer, obwohl ich immer sehr glücklich und zufrieden bin, wenn ich dann doch was genäht habe.
Neben dem "erst mal anfangen-Problem" habe ich noch eine...naja... Macke. Ich nähe wirklich viel für andere aber selten für mich. Das ist, wenn man meine eigentliche Motivation bedenkt, sehr skurril. Eigentlich habe ich das Nähen angefangen, um endlich passende Kleidung zu haben. Nunja, die habe ich mittlerweile auch. Es befinden sich einige selbstgenähte Stücke in meinem Kleiderschrank. Aber in meinem Kopf schwirren noch sooooo viele Ideen rum, die ich für mich verwirklichen will.
Dieses Jahr möchte ich wieder mehr für mich nähen. Damit habe ich nach Petras Portemonnaie auch angefangen. Der Vorsatz allein reicht allerdings nicht aus, bei der Umsetzung brauche ich Unterstützung. 2010 hatte ich das Projekt 12-12, jeden Monat ein Teil für mich. Das schaffe ich so in der Umsetzung nicht nochmal. Ich möchte generell einen besseren Überblick haben, wann ich an was genäht habe. Außerdem will ich nicht nur mehr für mich nähen, sondern mir generell häufiger die Zeit dafür nehmen.
Unterstützen wird mich dabei der Nähkalender, den ich bei Schneiderherz entdeckt habe. Den Kalender habe ich nicht nur für mich, sondern auch für meine Nähfreunde ausgedruckt und zu Weihnachten verschenkt. Cocos und Jules Kalender habe ich in den Stoff aus Paris eingewickelt. Letztes Wochenende haben wir uns getroffen und ich konnte die Kalender endlich übergeben.
Zwischenfazit: im Januar habe ich nicht für mich genäht, im Februar allerdings schon zwei Röcke für Marie und zeitgleich zwei Röcke für mich. Bei meinem muss ich allerdings noch eine klene Änderung vornehmen und alle Röcke sind noch nicht fotografiert.Die Nähideen muss ich unbedingt zu Papier bringen. Ein weiteres Projekt für mich liegt aber auch schon bereit.

Übrigens, auch für den Sport habe ich mir eine Übersicht angelegt. Auf 2 Seiten finden sich jeweils 6 Monate, in die ich einfach das Datum eintrage, wann ich Sport gemacht habe. So bleibe ich auch da eher am Ball und die Routine stellt sich wieder besser ein.

Dienstag, 19. Juli 2016

Das grüne Klebemonster

Wir kennen das sicher alle, die kleinen Monster, die einem das Leben als Nähtante schwer machen wollen. Ellenlange To Sew Listen, die nur schleppend abgearbeitet werden. Liegengebliebene Reparier- oder Änderungsstapel, die einfach nicht verschwinden wollen. UnFertigeObjekte, kurz UFOs, die im Schrank oder eine Kiste versauern.
Nicht zu vergessen die kleinen Stoff-Monster, die uns beim Nähen den letzten Nerv rauben wollen. Allen voran Satin, der schwule Bruder von Satan. Rutschig und flutschig verzieht er sich gern unter der Nähmaschine. Bei zu dicken oder stumpfen Nadeln ist er beleidigt und lässt unschöne Laufmaschen entstehen. Dann ein naher Verwandter von ihm, Chiffon, der mit seinem traumhaft weichen Fall und zarter Transparenz lockt. Beim Nähen aber kaum Markierungen zulässt und noch schneller als Satin davonflutscht. Oh und da gibt es ja noch Jersey, die zickige Diva. Spezielle Nadeln, spezieller Fü?chendruck und am liebsten eigentlich eine ganz eigene Maschine, die Overlock. Mit der versteht sie sich super, aber auch nur wenn beide keine Zicken-Phase haben.

Mein letzter Kontakt mit einem Stoffmonsterchen kam bei der Bearbeitung meiner To Sew Liste. Für meinen Papa hatte ich bereits in eine Fleecejacke zwei Innentaschen genäht, also konnte ich mich jetzt der Waschtasche widmen, die ich meiner Mama versprochen hatte. Stand auch schon ewig auf der Liste...
Wir hatten vor einiger Zeit Kriterien festgelegt und Stoff ausgesucht. Die Kriterien fingen ganz einfach an (mein Lockenstab soll rein passen) und wurden dann immer konkreter und tüfteliger (ein paar Fächer ja, vorn so eine Reisverschlusstasche wäre gut, zum Aufklappen ist schön, und wenn man sie aufhängen kann, das wäre toll). Ich habe am Mittwoch den Schnitt ausgetüftelt und dann den bestellten Stoff aus dem Schrank geholt. Grünes Wachstuch mit weißen Sternen, hallo kleines Monsterchen!
Warum auch Wachstuch zu den Monstern gehört? Es klebt, überall. Am Fuß der Maschine, am Plastikgehäuse der Maschine, ja sogar an meinem Schneiderlineal ist es zwischendurch kleben geblieben. Noch dazu ist es auch etwas anspruchsvoller in der Verarbeitung: Den Nähfuß sollte man schon gegen einen Teflonfuß oder einen Rollenfuß austauschen, einmal genäht ist für die Ewigkeit, Auftrennen ist nicht, da bleiben die Stichlöcher schön sichtbar zurück. Aus diesem Grund sollte man auch Stecknadeln spärlich einsetzen (Ich habe teilweise nur auf der Nahtzugabe gesteckt. Bei einigen Stellen (Reißverschluss) ließ es sich aber nicht vermeiden.)
Nachdem ich am ersten Tag die "Inneneinrichtung" fertig genäht hatte, widmete ich mich am zweiten Tag der kleinen Reißverschlusstasche an der Außenseite. Das war ein Kampf! Innen lief alles wirklich gut, kaum ausgelassene Stiche und unter dem Teflonfuß rutschte alles fröhlich vor sich hin, so wie es sollte. Tja, leider lag nun nicht immer die Gewebeseite unten auf der Nähmaschine. Das Klebemonster schlug zu und hielt sich an der Maschine fest, wo es nur konnte. So musste ich beim Reißverschluss doch zwei Mal über die Naht gehen. Das hat mir für diesen Tag dann auch erst mal gereicht. Am nächsten wollte ich den Rest erledigen, viel war es ja nicht mehr. So habe ich am Sonntag, bevor ich zu meinen Eltern gefahren bin, den Verschluss und die Träger angenäht, Innen- und Außenseite zusammengenäht, alles gewendet und die Wendeöffnung geschlossen. Am Ende ist es wirklich eine ganz passable Waschtasche geworden.



Hinhängen kann man sie auch. :) Hier entspricht die Farbe auch mehr der Realität und man erkennt außen die Reißverschlusstasche, die mich einige Nerven gekostet hat.

Montag, 20. August 2012

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Vorbei ist die schöne Festivalzeit und nach einem wunderbaren M'era Luna und ein paar Tagen Heimaturlaub bin ich wieder in meiner Realität angekommen. Mitgebracht habe ich vor allem einen fetten Sonnenbrand auf der rechten Schulter, viele schöne Erinnerungen und Erholung.Wirklich ein schöner Urlaub!
Von den Bands war ich auch begeistert, wenn sich auch das Kozerterlebnis meist mehr auf hören als auf sehen belaufen hat. In der Hitze habe ich es einfach nicht so lange in der Menge ausgehalten und mich dann lieber auf die Wiese gelegt. Meine Kamera ist ziemlich schnell abgeschmiert, aber ein Urlaubsbild gibt es trotzdem. :)
Mit dabei mein Lederkorsett, die braune Bluse, die ich endlich geändert habe, meine Kniebundhose (ich liebe sie! soooo bequem! <3) und die kleine Bauchtasche. Da wir außerhalb geschlafen haben und somit keinen Müll produziert haben, nutzen wir unsere Müllsäcke als Sitzgelegenheit. ;)
Jumeria, leider hab ich dich nicht gesehen auf dem Mera. Nächstes Mal müsen wir uns vorher verabreden, ich habs aber leider auch zu spät gelesen. Würd mich freuen, dich mal zu treffen. :)

Nächstes Jahr liegt das RockHarz in den Sommerferien. Das passt mir natürlich gut und viele meiner Freunde wollen auch hin. 

Nun wartet nicht nur ein Schreibtisch voll Arbeit auf mich, sondern auch ein schöner Stapel mit Projekten neben der Nähmaschine. Bevor ich mich den am Ende anderen Personen bestimmten Projekten widme gilt ähnlich wie bei mela erst mal das Motto "Egoist" und ein paar Sommertops werden meine Jerseyvorräte ein wenig minimieren. 
Für das nächste Jahr werden ein oder zwei größere Projekte anstehen, da muss ich aber noch abklären, in wieweit ich die Entstehung hier dokumentiere. Nur so als Tipp, es wird wohl ein weißes Kleid geben ;)

Jetzt aber nichts wie ran an die Nähmaschine, mir jukt es gewaltig in den Fingern und danach muss ich mich wirklich dem Berg auf meinem Schreibtisch widmen...

Mittwoch, 20. Juni 2012

Listen abarbeiten

Das Abikleid ist zwar noch nicht fertig, aber ich befinde mich auf einem guten Weg. Es wird!
In den letzten Tagen mussten aber erst einmal andere Dinge erledigt werden. Auf meiner To-Sew Liste konnte ich einige Sachen abhaken, ein gutes Gefühl. :) 

Geschafft:
- 2 neue Chorshirts nähen
- 2 Chorshirts ändern (1x den Ausschnitt weiter, einmal verlängern)
- 2 Hosen gekürzt
- 1 Jeans für mich repariert

Morgen geht es dann wieder ans Abikleid. Ich freu mich schon auf die weiteren Projekte, vor allem das Korsett für Toni. Aber eins nach dem andern.

Samstag, 16. Oktober 2010

Karostoff so weit das Auge reicht

Mensch, ich habe euch in der Vergangenheit einige Sachen unterschlagen. Allen voran mal die große Karooffensive für Lea. Das ganze Set bestand aus einer Weste, einer Ballonmütze, einer Handtasche, einer Bauchtasche mit Portemonaie und zwei kleinen Fledermäußen. Ich warte noch auf Fotos im getragenen Zustand, aber einen Vorgeschmack gibt es schon mal:


























Im Oktober hatte ich dann einen weiteren Auftrag, eine Weste. Michaela war bei mir und hat meine Stoffvorräte und Burdas nach etwas passendem durchsucht. Gefunden hat sie einen Schnitt in der Burda 09/2006, den ich noch etwas abgewandelt habe. Den Stoff habe ich bereits für den Karorock von Marie verwendet, der schwarze Stoff ist wie immer Ditte und die Knöpfe stammen ebenfalls aus meiner Sammlung. Die Weste ist fertig und liegt momentan bei Bene. Ich bin krank und muss mich noch um Unikram kümmern, aber er findet vllt bald eine Gelegenheit, sie bei Michi vorbeizubringen.















Und das letzte Karoteil: Janinas T-Shirt. Ich hatte ihr ja im April eines geschenkt, allerdings hab ich mich in der Länge vertan *räusper* Im August war sie hier in Braunschweig bei meiner Geburtstagsfeier und hat endlich das neue Shirt bekommen:

Donnerstag, 16. September 2010

Patchwork mal anders - der Resterock

Es ist so weit! Die abgeschnittenen Hosenbeine von Maries viel zu langen Hosen beginnen ein neues Leben! Letztes Jahr habe ich ja ganz viele Hosen für Marie gekürzt. Die abgeschnittenen Beine können natürlich nicht einfach weggeschmissen werden. Ich hatte dann die Idee, daraus einen Rock zu nähen. Die Überlegungen reichten von Latzrock bis zu dem Endergebnis. Auf dem Stoffmarkt in Potsdam hat sich Marie passende Hosenträger ausgesucht und heute habe ich den Rock fertiggestellt.
Nun genug der Worte, jetzt gibt's endlich was zu sehen:
















Dann gibt es noch einige Ready Mades. Maries T-Shirt habe ich auch endlich fertig gemacht. Es war ihr zu kurz geworden und die Ärmel haben ihr auch nicht mehr gefallen. Die Ärmel habe ich abgeschnitten und Falzgummi drumgenäht. An den Saum habe ich schwarzen Jersey angenäht, so dass die Länge wieder stimmt.











Readymade Nummer zwei und drei waren Kleider, die Marie und ich bei 1982 gekauft haben. Dort gibt es recht günstige Klamotten. Als sie Sommerschlussverkauf hatten, haben Marie und ich ordentlich zugeschlagen. Ich wollte ja eigentlich gar nichts kaufen, konnte aber bei dem Kleid nicht nein sagen. Marie nahm es in grün, ich in schwarz. Aber normale Sachen sind ja langweilig, also haben wir die Schnüre und die unteren Borten ausgetauscht. Ich hatte noch schwarze Spitzenborte da, die ich an Maries Kleid genäht habe. Für mich habe ich diese Borte in grün gesucht und nach einiger Zeit auch gefunden. Nicht ganz perfekt, aber besser als irgend ein Pastellgrün *grusel*.
Auch wenn sich der Sommer schon dem Ende neigt, präsentiere ich mal den Invers-Partnerlook unserer Sommerkleider.






Abschließend gibt es noch eine aktuelle to sew Liste:
-Kleider ändern -> FERTIG!
-T-Shirt Marie -> FERTIG!
-Resterock -> FERTIG!
-Weste für Michaela
-Korsett Nora
-Shrug Bianca
-Blazer Marie P.

Sonntag, 1. August 2010

Mein Schlüssel, meine Zettel, mein Seitenschneider,

ein Kugelschreiber und mein Schraubenzieher. Das war die Antwort meines Papas auf die Frage, was in seine Arbeitsgürteltasche passen soll. Ich saß Anfang Mai in Braunschweig am andern Ende der Telefonleitung mit meiner Skizze und betrachtete sie skeptisch. Ja wenn das so ist, muss ich das genauer ausmessen. Ich ging ursprünglich von ein paar Kugelschreibern, Schraubenzieher und Schlüssel aus.
Nun war ich gut zwei Wochen bei meinen Eltern und konnte mich im Nähcamp mit Julchen und Coco meiner to sew Liste widmen.

- Korsett für Coco (immer noch das Weihnachtsgeschenk 2009 *pfeif*)
- Repariertüte (zwei Taschen, eine Hose, ein Rock)
- Projekt 12-12 Juli (Schlafanzug? oder doch ne Weste?)
- Gürteltasche Papa (Geburtstagsgeschenk Mai 2010)

Am Dienstag bin ich 5.30 aufgestanden und um 6.26 mit der S Bahn nach Berlin zu Coco gefahren. Mit der Nähma und meiner großen Reisetasche auf der Sackkarre kam ich 7.30 bei Coco an. Dort gings dann auch recht zügig ans Nähen, wir hatten uns beide sehr viel vorgenommen. Während Coco Hochzeitsdeko bastelte habe ich mich ihrem Korsett gewidmet. Der Schnitt war schon erstellt, so dass ich gleich aufzeichnen und zuschneiden konnte. Ich bin auch ziemlich weit gekommen, nur das Schrägband und die Ösen fehlten noch.
Geklappt hat dieses mal auch wieder nur fast alles. Ich musste feststellen, dass ich nur noch zwei Enkappen für Flachstahl habe und außerdem die Tunnel für 13mm Flachstahl doch recht knapp bemessen waren. Ich habe dann Spiralfederstahl genommen, das ging gut und sieht auch annehmbar aus.

Mittwoch sind wir dann gegen acht zu Julchen aufgebrochen. Dort habe ich Cocos Korsett fertig genäht. Mehr Details über das Korsett gibt es dann, wenn ich die Fotos davon habe.
Die Repariertüte war auch relativ bald erledigt und nun stand das Projekt 12-12 auf der Liste. Eigentlich wollte ich mir einen Schlafanzug nähen. Aber Julchen hatte nicht die Burda, die ich meinte und so hab ich mich doch für eine Weste entschieden. Die Schnittsuche erwies sich als ziemlich schwierig. Es war gut, das Jule schon Westen in Gr. 34 genäht hatte. Ich hab eine anprobiert und feststellen müssen, dass sie mir immer noch zu groß ist. Schnitt verkleinern? Da hatte ich gerade so absolut keine Lust drauf. Julchen hatte aber noch eine gekaufte Lederweste da, von der sie den Schnitt abnehmen wollte. Ich hab sie anprobiert und tadaaa, sie past. Also hab ich Schnitt abgebommen, noch mal für Jule kopiert (man muss die Arbeit ja nicht zweimal machen)und eine Weste aus meinem heißgeliebten Tragfähiges-Probeteil-Stoff genäht. Fotos davon gibts auch erst später.

Mittlerweile war es Donnerstag, der letzte Tag im Nähcamp :(
Ein Projekt stand noch auf meiner Liste und nachdem ich die Weste fertiggestellt hatte, begann ich mit der Tasche für meinen Papa. Ich hab es sogar geschafft und bin mit dem Ergebnis auch zufrieden. Davon gibt es sogar Fotos ^^





Mein Papa hat sie bereits beim Arbeiten testen können. Sein Schraubenzieher ist ihm ein bisschen zu lang, aber die Tasche findet er absolut klasse :)

Sonntag, 4. Juli 2010

Die zertanzten Schuhe

Mein Freund hat die Fotos fertig bearbeitet. Somit kann ich euch endlich die Ergebnisse meine Abiballnähereien zeigen. Der Ball war am 26.6. und ich habe für meine Schwester und für mich ein Kleid genäht.
Ihr Kleid musste auch schon bis zum 18.6. fertig sein, da sie es noch auf dem Ball einer anderen Schule anziehen wollte. Ich habe es sogar geschafft, ihr noch eine passende Handtasche und ein Haarband dazu zu nähen.
Maikis Kleid:
Das Kleid besteht aus rotem Baumwollmischgewebe. Saum und Ausschnitt sind mit schwarzem Satinschrägband eingefasst. Der Neckholderträger besteht aus schwarzem Satinband und ist an einer Seite festgenäht. Auf der anderen wird er mit einem Druckknopf befestigt. Ein weiteres Satinband wird zur Zierde unter der Brust umgebunden. Der nahtverdeckte Reißverschluss befindet sich in der Seitennaht.
Der Unterrock besteht aus mehreren Stufen Tüll. Die letzte ist aus Punktetüll, den ich ebenfalls mit Satinschrägband eingefasst habe. Dort wurden etwas über 6m auf 2m zusammengerüscht. Genug der Worte, lassen wir Bilder sprechen:

Dann gab es noch ein Kleid für mich.
Die Zutaten hierbei waren schwarzer Jersey, grüner Satin, Schrägband, Falzgummi und Gummilitze. Der grüne Satin ist nun wirklich alle, aber vllt finde ich ihn im Sommer noch mal auf dem Markt am Maybachufer in Berlin. Ich mag die Farbe und trage sie sehr gerne.















Das Kleid ist (mal wieder) nicht so geworden, wie ich ursprünglich geplant hatte. Meine Skizze sieht dem ganzen ähnlich, aber ein paar Details habe ich während des Nähens verändert. Die Träger sind normal und kein Neckholder (hat ja meine Schwester schon und ich hatte keinen passenden BH) und den Brustteil habe ich nicht einfach in die Seitennaht eingefügt. Ich habe schwarze Satinbänder an den grünen Satin gebunden. Diese werden im Rücken zu einer Schleife gebunden:















Das Kleid gilt übrigens als Projekt 12-12 für den Monat Juni.
Und weils so schön war, noch mal ein Abschlussbild von meiner Schwester und mir :) Ich habe fast den ganzen Tag in meinen knapp 9cm Absatz Sandalen verbracht. Meine Füße waren wirklich tot danach und ne Blase hatte ich auch. Aber es hat sich gelohnt, war ein sehr schöner Ball, ganz gute Musik und sehr leckeres Essen ^^

















Meine to sew Liste habe ich jetzt auch mal auf einen aktuellen Stand gebracht. Abgesehen von Kleinigkeiten (wenn überhaupt) werde ich wohl erst in Teltow wieder zum Nähen kommen. :( Momentan gehen Uni und Prüfungen einfach vor.
Aber am 18. 07. treffe ich mich in Berlin mit Leuten aus dem Natron und Soda Forum zum Nähen, und etwas sptäter auch mit Julia und Coco. :)

Sonntag, 21. März 2010

Karostoff so weit das Auge reicht

Wieder ein weiterer Punkt, den ich von meiner to sew Liste streichen kann:)
Ich habe mir heute Noras Nähmaschine ausgeliehen, da meine Maschine in Teltow ja nicht die beste ist und öfter mal rumzickt. Da das Projekt auf meiner Liste aber nicht für mich, sondern für Biancas Schwester ist, wollte ich das nicht riskieren.
Nora hat auch ein Privileg, wir waren uns auch gleich von Angang an sympathisch *streichel* Zudem passen alle meine Nähfüße (Rollsaumfuß, Fuß für nahtverdeckte Reißverschlüsse)
Heute habe ich also einen Faltenrock für Biancas Schwester genäht. Da Noras Maschine ein paar schöne Zierstiche hat, konnte ich nicht anders, als einen in den Rock zu integrieren.
Genug der Worte, jetzt lasse ich Bilder sprechen:












Donnerstag, 18. März 2010

Fertig! Warten auf Anprobe...

Gestern habe ich die Schnur in das Korsett für Bianca eingefädelt. Jetzt ist es wirklich fertig.
Ich habe es mit zu meinem Freund genommen, um ungestreifte Fotos zu bekommen. Jetzt muss ich nur noch warten, bis Bianca aus Kiel wiederkommt. Ich bin wirklich gespannt, ob der Schnitt so funktioniert, wie ich mir das gedacht habe. Um die Taillengegend mache ich mir weniger Sorgen, der Brustteil ist die kritische Region. Schließlich ist es das erste Korsett, das höher geht (abgesehen von meinem Libellenkorsett, aber das war ja auch für mich, das ist was anderes).
Ich bin gespannt.
















Ein kleines Resumée:
- keine großartigen Fehler beim Nähen (die Naht eines Futterpaneels ist falsch, das hat aber keine sonderlichen Auswirkungen, lediglich der Stab liegt bei dieser Naht auch dort wo die Nahtzugaben liegen)
- neue Hornhaut am Mittel- und Zeigefinger der rechten Hand
- nur einmal durch den Daumen genäht
- nur einmal an einer Stecknadel geschnitten (auch der Daumen... )
- 3 verbogene Nähmaschinennadeln (der Köper ist schuld)
- ein Schrägbandformer wäre manchmal von Vorteil
- ich mag meine Overlock :)

Oh nun kann ich diesen Punkt von meiner to sew Liste streichen! :) Abhaken macht glücklich.

Mittwoch, 11. November 2009

Alle zu lang!

Das galt für die Hosen meiner Freundin Marie. Natürlich bot ich ihr an, ihre Hosen zu kürzen. Kurzerhand hatte ich hier eine große Tüte mit 11 (oder waren es doch mehr?) Hosen zu stehen. An einem Nachmittag habe wir alle abgesteckt und heute Abend habe ich die letzten 5 Hosen gekürzt.















Das sind sie, fertig zusammengelegt und abholbereit.

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Letztes Semester habe ich das Seminar Schulfotografische Praxis besucht. Dort haben wir unter anderem eine Lochkamera gebaut, selbst fotografiert und im Labor unsere Fotos entwickelt. Am Donnerstag war die zum Seminar gehörende Vernissage. Ich habe mir das Kleid von der goldenen Hochzeit meiner Großeltern mithergebracht, um mich dem Anlass entsprechend zu kleiden. Jedoch vergaß ich, dass es im Oktober etwas kühl ist und ich eventuell etwas zum Überziehen brauche. Alle meine Blazer hängen in Teltow, insofern kam ich endlich mal dazu, den Ausbrennersamt von Coco zu verarbeiten.

Montag, 26. Oktober 2009

Ich bin ein Lump!

Schon damals in der Schule, oh, der Lehrer schrie:
Ein Schüler ohne Ordnung, das ist Anarchie
Doch es ist mir ganz egal, wie Ihr das benennt
Ich bleib' frech und froh, das ist mein Element
Ich bin ein Lump, ich bin ein Lump
Ich bin ein liederlicher Lump

Unter diesem Arbeitstitel lief mein letztes Projekt.
Vor einer Woche war Uniparty und ich wollte unbedingt einen kurzen Faltenrock haben. Gesagt getan, am Wochenende davor wurde gebügelt und genäht. Ich liebe meinen Fuß für nahtverdeckte Reißverschlüsse :)
Außerdem hat mich das Stencilfieber gepackt. Die Lump-Shirts von Mutabor fand ich schon immer toll. Allerdings nur den Schriftzug und nicht die erhältlichen Farbkombinationen. Da musste ein eigenes in meinen Lieblingsfarben her: grüner Druck auf schwarzem Shirt.
Das falbelhafte daran ist, dass Shirt und Rock sehr gut zusammen passen und ich ein Outfit für die Uniparty hatte.
Getragen sieht das ganze so aus, da fehlen nur noch meine 30 Loch Docs:



















Noch ein paar Detailaufnahmen des Shirts:



















Insofern kann ich den Faltenrock von meiner to sew Liste streichen.
Dafür sind aber auch wieder einige Dinge dazugekommen. Zum einen liegen hier noch einige Hosen von Marie zum Kürzen und eine Jacke zum Reparieren und zum anderen sollte ich langsam mit den Weihnachtgeschenken anfangen. Ich kenne mich ja... Lieber rechtzeitig anfangen, damit man auch mal alles schafft.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Trick or Treat und andere Kleinigkeiten

Es ist wieder einmal so weit: Halloween steht vor der Tür!
Und genau wie letztes Jahr habe ich am Halloweenswap im Forum teilgenommen. Nachdem mein Päckchen bei phreakli angekommen ist, kann ich hier auch darüber berichten.
Ich habe für phreakli ein Faltenröckchen und einen Hut geswappt. Beides ist mit Halloweendeko erweiterbar, aber auch ohne tragbar. Den Stoff habe ich auf dem türkischen Markt in Berlin gefunden, nachdem meine Suche beim Hollandmarkt erfolglos blieb.
Doch nun lasse ich Bilder sprechen:
einmal der Hut an mir:



















Der Hutschleier:



















Der Hut mit und ohne Deko:



















Und der Rock mit und ohne Deko:















auch da tummeln sich kleine Spinnen drauf rum:















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Nun starten wir einen kleinen Rückblick. Zuerst hatte Maike im Juli Geburtstag. Ihr Geschenk habe ich leider nicht rechtzeitig fertig bekommen, aber dafür ist es wirklich gut geworden. Das Zauberwort heißt Stenciln. Maike spielt WoW und nun hat sie ein Shirt, mit ihrem Lieblingszitat aus dem Spiel.



















Und im September, einen Tag nach meiner Schwester, hatte Stefan Geburtstag. Er mag Asp und eines Nachts hatte ich endlich eine Idee, was ich ihm schenken kann. Bei Coco habe ich dann den ersten Versuch gestartet, einen Schlips zu nähen. Dieser ist jedoch kläglich gescheitert (ich hatte vergessen einen Besatz zu wenden und äh naja, den Rest erspar ich euch lieber XD)
Dann habe ich noch einen zweiten Versuch gestartet und dieser ist gelungen. Aber was will Stefan schon mit einem schlichten schwarzen Schlips, sowas hat er bestimmt schon. Deswegen nistete sich kurzerhand ein schwarzer Schmetterling dort ein:



















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Das Hemd für meinen Onkel habe ich auch geändert. Es gefällt ihm voll gut und sitzt jetzt genau so, wie er es haben will:



















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Ansonsten habe ich meine to sew Liste aktualisiert.
1. Faltenrock (aus dem Stoff vom Stoffmarkt für die Uniparty am Montag)
2. Kissenbezüge für die WG
3. Maikis Abiballkleid (erst das Probeteil, dann das richitge Kleid)

Das sind die wichtigsten drei Dinge. Das Projekt Wintermantel habe ich auch immer noch im Hinterkopf. *hust* Mal sehen wann es zu der Umsetzung kommt. Erste Ideen für den Schnitt sind immerhin schon da. Ich muss mir nur überlegen, ob ich einen Burdaschnitt änder oder doch gleich komplett selber erstelle.
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Die Semesterferien neigen sich dem Ende. Aber schön waren sie, auf jeden Fall. Ich habe viel mit Coco und Julchen unternommen, und die Zeit verging wie im Flug.