Donnerstag, 13. Juli 2017

Bergfest - if it doesn't challenge you...

...it doesn't change you
Das ist die Überschrift für meinen Sportkalender, auf dem nun die erste Seite gefüllt ist.
Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mindestens 4 Mal im Monat Sport zu machen. Wichtig ist mir, regelmäßig aktiv zu sein. Es zählen Fitnessstudio und bouldern. Mein Ziel habe ich erreicht, teilweise sogar mehr als das!
Beim Bouldern gab es eine längere Pause, dafür war ich fast wöchentlich im Studio. Im Juni war ich zwischendurch krank, habe das aber am Ende auch wieder aufholen können.

Ich bin wirklich froh über das, was ich erreicht habe. Ich fühle mich fit und lerne mich gut mit meinem Körper zu arrangieren. Gerade durch die Umstellung auf die glutenfreie Ernährung fiel mir das anfangs nicht leicht. Der Sport hat mir sehr geholfen.
Einmal die Woche Sport zu machen ist gut mit meiner Arbeit vereinbar und mittlerweile Bestandteil meines Alltags geworden. Ich freue mich, dass ich diese Routine auch in den Ferien halten konnte (da war ich vor dem Sportkalender sehr inkonsequent).
Den Kalender führe ich in dieser Form auf jeden Fall weiter. Allerdings werde ich die einzelnen Zeiten, in denen ich im Studio an den Geräten war, nicht mehr so detailliert aufschreiben. Es reicht mir zu wissen, ob ich Krafttraining, Cardio oder beides gemacht habe.

Montag, 10. Juli 2017

Leichter als gedacht

Teil meiner Egomanie-Nähabsicht dieses Jahr ist das Fashion Style Projekt. Hier habe ich von meinem Plan berichtet. Im Mai habe ich den ersten Schnitt in Angriff genommen.
Nachdem mein Chalkbag fertig war, war die Chino aus Heft 08/2016. Insgesamt habe ich an vier Tagen an der Hose genäht (durch den Nähkalender kann ich das gut nachvollziehen, eine tolle Sache!).
Tag 1: Schnitt abpausen und Zuschnitt
Tag 2: Taschen und Hosenreißverschluss
Tag 3: Paspeltasche hinten, Seitennähte, Schrittnaht inklusive Anpassungen
Tag 4: Bund, Hosenbeine Blindsaum von Hand

Ich habe einen leichten schwarzen Stoff gewählt, da ich eine luftige Hose für die Arbeit haben wollte. Es hat jetzt wirklich eine Weile gedauert, bis ich Fotos gemacht habe. Ich habe die Hose ständig getragen und sie war schon ein paar Mal in der Waschmaschine
Sie ist wirklich mega bequem und genau das richtige für warme Tage. Als wir über Himmelfahrt in Amsterdam waren, ist sie auch mitgekommen und wurde bei einer Fahrradtour gleich ausgiebig getestet. Die Beweglichkeit ist sehr gut.
Eigentlich zählen Hosen, wie bei vielen anderen, zu meinem nähtechnischen Endgegner. Diese hier war wirklich leichter als gedacht zu nähen. Lediglich bei der Paspeltasche musste ich etwas fummeln, es war auch meine erste und in der Anleitung war die Länge für die Paspelstreifen falsch angegeben. Das Anpassen der Schrittnaht ging auch ganz gut. Durch den weiten Schnitt konnte auch nicht ganz so viel schief gehen. ;)

Freitag, 30. Juni 2017

Bilder

Wie ihr sicherlich sehen werdet, bin ich auch von dem Update bei Photobucket betroffen. Mit einem kostenlosen Account gibt es kein 3rd party hosting oder image linking mehr. Da ich nicht bereit bin, 400$ im Jahr zu bezahlen, werden die Bilder erst nach und nach zurück kommen.
Ich teste bereits eine Alternative zu Photobucket. Im letzten Post hat das ja ganz gut funktioniert. Allerdings wird es dauern, alle Bilder nach und nach zu ersetzen.

Samstag, 24. Juni 2017

Stippvisite beim WGT

2007 habe ich zum ersten Mal ein Festival besucht. Mit meiner damaligen besten Freundin Susanne ging es nach Leipzig zum WGT. Das war eine wirklich tolle Erahrung und eine ganz neue Welt für mich. Ich habe wirklich gute Bands gesehen, schöne Veranstaltungen und Lesungen besucht und außerordentlich nette Menschen kennen gelernt.
Als wir bei über 30 Grad im Schatten zum Konzert von QNTAL anstanden, hätte man auf meinem Lackkorsett doch glatt Spiegeleier braten können. Susanne und ich waren sehr froh, dass wir uns kurz zuvor Fächer gekauft hatten. So war wenigstens für ein kleines Lüftchen gesorgt.
Dieses Lüftchen lockte dann auch den werten Herr hinter uns immer näher heran. Er meinte zwar, wir sollen ihn einfach ignorieren, er müsse uns jetzt aber doch mal etwas auf die Pelle rücken. Kurze Zeit später kam die Mitteilung, dass der Konzertsaal bereits voll sei und keiner mehr hinein kommt.
Nun, da wir gerade eh angefangen hatten, nett zu plauschen, gingen wir mit Florian und Susan zum Augustplatz und holten uns ein Eis. Der Brunnen dort bot zumindest für unsere Füße eine kleine Abkühlung.
Das ganze ist nun genau 10 Jahre her. Im Oktober 2007 bin ich nach Braunschweig gezogen und war somit ganz in der Nähe von Florian. Ich bin wirklich dankbar für unsere Freundschaft, die schon so lange besteht. Ich habe durch dich wiederum viele neue tolle Menschen kennen gelernt, die ich nicht missen möchte. Und ich bin sehr froh, dass wir unser Jubiläum auf dem WGT zusammen ein wenig gefeiert haben.

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Eigentlich wollte ich 2017 noch einmal das gleiche Outfit tragen wie 2007, einfach als kleine Überraschung für Flo. Allerdings war der blaue Tüllrock partout nicht auffindbar, sodass ich mich doch für ein schlichtes Kleid, Stiefel und das grüne Korsett mit den Drachen entschieden habe. Den Fächer hatte ich aber eingepackt und Flo damit dann auch begrüßt. :)
Es war wirklich ein sehr schöner Tag. Ich freu mich auf die nächsten Jahre unserer Freundschaft.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Dreierlei Kuchen

Gestern und heute war ich zu Hause, mich hat eine fiese Erkältung erwischt. Ich habe viel geschlafen, Tee getrunken und mich wirklich gut ausgeruht. Die letzten Wochen waren mal wieder ziemlich voll. Trotzdem habe ich es immer wieder geschafft, mir kleine Pausen zu gönnen. Sei es Sport oder nähen, für beides war im letzten Monat genug Zeit.
Heute soll es aber erst mal wieder ein paar Kuchen geben. Alle drei sind glutenfrei, für die Biskuitrolle und den Schildkrötenkuchen habe ich die gleiche Mehlmischung aus Reismehl, Maismehl und Maisstärke benutzt.

Alle drei Kuchen waren für Freunde zum Geburtstag. Ein Orangenkuchen, eine Himbeer-Vanille-Biskuitrolle und ein Selterkuchen mit Himber-Vanillecreme und Kiwis.

Sonntag, 7. Mai 2017

Chalkbag 2.0

Im März habe ich ein Chalkbag für Franci zum Geburtstag genäht. Schon damals stand fest, dass ich mir auch eins nähen werde. Natürlich hat das etwas länger gedauert als gedacht. Aber gestern ist das gute Stück endlich fertig geworden.
Ich habe dieses Mal nicht die Anleitung vom letzten Mal genommen, sondern selber ein bisschen rumgetüftelt. Beim Verschluss hatte ich zuerst mit einem Drehverschluss experimentiert, bin allerdings gescheitert. Nun ist es doch ein "ganz normaler" Gummizugverschluss geworden. Ein paar kleine Extras hat mein Beutelchen dennoch. Ein abknöpfbares kleines Portemonnaie, wie ich es auch bei Franci gemacht habe. Neu ist eine knöpfbare Schlaufe, an die Tape oder anderes gehängt werden können.
Auf dem Boden ist auch noch ein kleines Detail versteckt. Ich sticke wirklich nicht oft (was man am Ergebnis auch eindeutig sieht), bin aber zufrieden. Einige der Stiche fixieren den Innenstoff, damit das Gummiband nicht untenrum abhauen kann.

Montag, 17. April 2017

Egomanie - Das Fashion Style Projekt

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr für mich zu nähen. Dafür habe ich mir verschiedene Hilfsmittel überlegt. Der Nähkalender ist eine davon.
Eine andere Idee ist das Fashion Style Projekt. Letztes Jahr habe ich von Jule ein Halbjahresabo der Fashion Style zum Geburtstag bekommen. Im Mai hatte ich bereits eine Zeitschrift gekauft, da mir ein Schnitt für eine leichte Sommerhose sehr gut gefallen hatte. Das Abo umfasst die Zeitschriften von Juli 2016 bis Januar 2017. Zusätzlich habe ich mir am Wochenende die aktuelle Ausgabe geholt.
Gestern Abend habe ich es mir mit den 9 Zeitschriften auf dem Sofa bequem gemacht. Bewaffnet mit Klebezetteln, Stift und Skizzenbuch habe ich aus jeder Ausgabe ein bis drei Modelle herausgeschrieben, die ich umsetzen möchte. Meine Lieblingsschnitte habe ich mit einem Ausrufezeichen versehen.
Insgesamt habe ich 19 Schnitte aufgeschrieben, davon acht favorisiert. In meinem Skizzenbuch chronologisch sortiert, hier nach Art des Kleidungsstückes.
  • Kleider
    • 07/2016 Model 16
    • 08/2016 Model 9 !
    • 09/2016 Model 16
    • 12/2016 Model 8
    • 03/2017 Model 21 !
  • Hosen
    • 05/2016 Model 6 !
    • 05/2016 Model 7 (Shorts)
    • 07/2016 Model 18 (Shorts) !
    • 08/2016 Model 18 !
    • 09/2016 Model 5
    • 10/2016 Model 4
    • 03/2017 Model 4 !
  • Röcke
    • 10/2016 Model 15
    • 11/2016 Model 15
    • 12/2016 Model 27
    • 08/2016 Model 19 !
  • Shirts
    • 09/2016 Model 24
    • 01/2017 Model 7 !
  • Mantel
    • 10/2016 Model 1 oder 2
Wahrscheinlich werde ich sie nicht in chronoligischer Reihenfolge umsetzen. Mein Ziel ist es auch nicht, alle Schnitte bis Ende des Jahres genäht zu haben. Eine Deadline hilft mir zwar oft, strukturierter zu arbeiten, aber hier möchte ich mir zeitlich keine Grenzen setzen.
Natürlich können auch noch weitere Stücke dazu kommen, die Liste ist nicht in Stein gemeißelt. Aber so habe ich immer einen Fundus, auf den ich zurückgreifen kann, wenn ich mal nicht weiß, was ich nähen soll.

Freitag, 7. April 2017

Küchen-Experimente

Mir stand eine anstrengende Arbeitswoche mit langen Tagen bevor. Deshalb hatte ich mir Montag Zeit für mich genommen, in der restlichen Woche war das kaum möglich.
Erst war ich ausführlich beim Sport. Zwar hat die Batterie meines mp3-players während des Trainings aufgegeben, aber während der abschließenden 30 Minuten Cardio hab ich mein Handy aus dem Spint geholt.
Zu Hause gab es nach einer heißen Dusche ein kleines Experiment in der Küche. Am Sonntag hatte ich Orangensaft gepresst, das Fruchtfleisch war noch übrig. Das habe ich dann zusammen mit
- 2 Bananen
- 4 Eier
- 1 Tüte Puddingpulver Vanille
Zu Eierkuchenteig püriert.
Das Ergebnis war wirklich lecker! Bestrichen hab ich sie mit Pflaumenmus.

Freitag, 24. März 2017

Chalkbag

Letztes Jahr waren ein paar Freunde und ich das erste Mal mit Marie beim bouldern. Sie macht das schon eine ganze Weile und hat uns mit dem Virus infiziert. Mittlerweile sind wir mindestens einmal pro Monat in der Halle und versuchen uns an der Wand.
Im Februar haben Franci und ich uns Schuhe gekauft. Als dann Francis Geburtstag im März bevor stand, war klar, dass ich etwas passendes für unser neues Hobby nähe. Ein Chalkbag war das ideale Geschenk.
Die Anleitung fand ich im Internet.
Den Stoff wählte ich farblich passend zu ihren Schuhen. Außerdem habe ich ein kleines Portemonnaie dazu genäht, das mit Druckknöpfen befestigt wird.

Montag, 6. März 2017

Handmade in Braunschweig

Letztes Wochenende war die Handmade in Braunschweig. Gemeinsam mit Kathrin und Micha habe ich dieses Jahr die verschiedenen Stände erkundet und einige leckere und tolle Sachen entdeckt.
Das Angebot ist wirklich vielfältig und sehr kreativ. Verschiedene Techniken können in Workshops ausprobiert werden, Materialien und Zubehör sowie kreative Werkeleien gekauft werden. In einem Saal war die Feinkostabteilung, wo man Senf, Brot, Aufstriche, Marmelade, Süßigkeiten und und und probieren und kaufen konnte.

Natürlich bin ich nicht mit leeren Taschen heim gegangen. Ich habe vor allem Wachstuch gekauft. Auf meiner to sew Liste stehen noch einige Taschen und es gab wirklich tolle Motive. Außerdem zwei Dosen Lakritze, einen Bartkamm für meinen Freund und ein kleines Schaf für meine Schwester.

Donnerstag, 2. März 2017

Kochen und Backen glutenfrei

Kurz nachdem ich die Anweisung bekommen habe, mich glutenfrei zu ernähren, habe ich mir ein Kochbuch gekauft. Bei unserem letzten Mädelsabend haben Marie und ich eine Zucchini Tortilla ausprobiert. Eigentlich soll Schinken mit rein, wir haben den aber einfach durch getrocknete Tomaten ersetzt.
Es ließ sich wirklich einfach zubereiten. Zwiebeln und Knoblauch wurden in der Pfanne angebraten. Dazu kamen dann noch die klein gewürfelte Zucchini und die getrockneten Tomaten. Alles wurde dann in einer Schüssel mit Eiern und Kräutern gemischt und wieder in die Pfanne gegeben. Bei schwacher Hitze haben wir dann gewartet, bis die Tortilla durchgebacken war, sie mit Hilfe eines Tellers einmal gewendet und anschließend verputzt. Mit Frischen Tomaten dazu und Chiapudding mit Himbeeren und Banane als Nachtisch war das wirklich ein gelungener Abend.

Den Spiralschneider haben wir auch wieder eingesetzt. Zu den in Zitronenöl angebratenen Zucchetti gab es eine leckere Soße aus Feta-Tomatensoße. Dabei habe ich Feta und Tomaten mit passierten Tomaten passiert und anschließend noch etwas Feta und getrocknete Tomaten hinzugefügt. Das war ebenfalls sehr lecker.
Auch ein weiteres Brot habe ich probiert. Im real habe ich eine Backmischung für Sonnenblumkernbrot mitgenommen. Das haben wir letztes Wochenende bei einer ausgiebigen Küchenaktion gebacken.
Die erste Scheibe gab es noch warm aus dem Ofen nur mit Butter. Das war richtig lecker.

Freitag, 24. Februar 2017

Karos, Streifen und lange Beine

Weiter geht es mit meiner Nähegotour!
Ich hatte schon erwähnt, dass ich letztes Wochenende - abgesehen von einer kleinen Jackenreparatur - nur für mich genäht habe. Dabei habe ich endlich einen Schnitt vernäht, der schon seit Jahren gewartet hat. Er stammt aus der Burda 12/2007 und eigentlich wollte ich ihn bereits im Juli 2011 vernähen. Damals hatte ich ein Reststück blau karierten Stoff, aus dem eine lange Schlafanzughose werden sollte. Dafür hat der Stoff allerdings nicht gereicht und es wurde letztendlich ein kurzer Zweiteiler.

Jetzt hatte ich meinen grau schwarz gestreiften Jersey hervorgeholt und die lange Hose in Angriff genommen. Das schwierigste nervigste war, dass die Streifen am Ende auch passgenau aufeinander treffen. Bei so etwas bin ich ziemlich pingelig. Ich habe also ca jeden dritten Streifen gesteckt. Zwischendurch meinte ich zu Marie, meine Beine seien zu lang, weil das Abstecken eeeeewig dauert. Ihre Antwort: "Deine Beine gehen bis zum Boden, also haben sie die perfekte Länge."
Bei den zuletzt vorgestellten Röcken habe ich die Säume mit der Coverlock gemacht. Ich habe sie bisher eher selten benutzt, da wir uns noch nicht richtig angefreundet hatten. Bisher hatte ich auch einfach das normale Overlockgarn aufgefädelt, ich hatte noch so viele Konen da. Allerdings war ich mit der letzten Charge nicht so ganz zufrieden. Jule hat die gleiche Coverlock und wir haben uns letztens etwas ausgetauscht. Sie hat mir dann auch Garn empfohlen, welches ich prompt (auch für die Overlock) bestellt habe. Das hat schon mal einen riesigen Unterschied im Nahtbild gemacht! Das Garn ist echt phantastisch. Die Nähte sind superweich, was die Schlafanzughose gleich noch eine Spur bequemer macht.
Natürlich auch noch mal getragen fotografiert, stilecht in gerade aufgewacht Pose ;)

Dienstag, 21. Februar 2017

vier Röcke - 50% für mich

Bis jetzt sieht meine Nähstatistik ganz gut aus. Im Februar habe ich auch schon unter der Woche nach der Arbeit genäht. Letztes Wochenende sogar fast nur für mich (abgesehen vom Auswechseln eines Jackenreißverschlusses für die Tochter meiner Kollegin). Meine Jerseyvorräte konnte ich so auch etwas dezimieren.
Den rot schwarz gestreifen Jersey hat sich Marie gekauft und wollte daraus gerne einen Rock nähen. Außerdem wollte sie noch einen schlichten schwarzen Jersey Rock nachnähen, den wir uns beide mal gekauft hatten. Bei unserem letzten Kreativtag war sie allerdings ziemlich angeschlagen, sie hat vom alten Rock nur das breite Gummiband abgetrennt. Der Stoff blieb erstmal unvernäht bei mir. Nunja, so wie ich halt bin, habe ich die Röcke selber in Angriff genommen.
Da ich ja aber mehr für mich nähen wollte, habe ich gleichzeitig zwei Röcke für mich angefangen. Alle werden nach dem gleichen Prinzip genäht, was eine zusätzliche Erleichterung war. Das schwierigste war, vernünftige Fotos zu machen. Es ist einfach zu dunkel. Selbst verrücktes Rumgepose hat kaum geholfen.
Für mich habe ich zwei Röcke noch einmal genäht, die ich im Juli 2012 schon einmal genäht habe. Den schwarzen von damals habe ich an meine Schwerster weiterverschenkt, da sie ihn für die Arbeit gut gebrauchen konnte. Meinen Leorock habe ich oft und gerne getragen. Der ist mittlerweile ziemlich durchgesessen und das Muster war am Hintern schon total abgetragen, zuletzt habe ich ihn nur noch mit langen Pullovern getragen.

Sonntag, 19. Februar 2017

Glutenfrei unterwegs

Ich bin sehr froh, dass mittlerweile einige Restaurants und Lieferdienste immer allergikerfreundlicher werden. Hier in Braunschweig gibt es mehrere Möglichkeiten, in der Stadt etwas glutenfreies zu finden.
Im Restaurant Parco kann man alle Pizzen mit glutenfreiem Teig bestellen. Man kann dort essen, sie liefern aber auch nach Hause. Glutenfreie Pizza gibt es außerdem noch im Vapiano. Die Kette hat letzten Sommer ihr Sortiment erweitert, viele Gerichte sind glutenfrei möglich (auch Pasta!). Einen ausführlichen Bericht gibt es hier.
Ich habe hier in Braunschweig die Parco-Pizza getestet und in Berlin im Vapiano eine Pizza gegessen. Beide haben mir gut geschmeckt. Der Teig ist etwas trockener, aber frische Zutaten machen das wieder wett. Gerade im Parco sind die Pizzen sehr reichlich belegt.
Parco
Vapiano
Pizza, Pasta und Reisgerichte sind aber nicht jedermanns Sache. Wer lieber Burger essen will, der kann in Braunschweig ins Play Off gehen. Dort können alle Burger mit glutenfreiem Brötchen bestellt werden.
Auch das habe ich bereits zwei mal getestet und bin wirklich begeistert. Anfangs war ich etwas skeptisch, aber geschmacklich waren die Burger top. Die Pommes werden allerdings in der gleichen Friteuse gemacht, in der auch die Nuggets und andere bemehlte oder panierte Sachen zubereitet werden. Man kann sie einfach weglassen und die Portion Krautsalat vergrößern lassen. Für einen Aufpreis kann man auch einen Salat (1 Euro) oder eine Ofenkartoffel (1,50 Euro) dazu bestellen. Das habe ich allerdings noch nicht gemacht. Der Burger und Krautsalat haben mir völlig gereicht.

Dienstag, 14. Februar 2017

Zeitmanagement

Nähen zählt wirklich zu meinen Leidenschaften. Die Zeit dafür nehme ich mir manchmal zu selten. Lange Arbeitstage und stressige Wochen lassen mich nach Feierabend oft erschöpft aufs Sofa sinken. Das Aufraffen fällt mir manchmal schwer, obwohl ich immer sehr glücklich und zufrieden bin, wenn ich dann doch was genäht habe.
Neben dem "erst mal anfangen-Problem" habe ich noch eine...naja... Macke. Ich nähe wirklich viel für andere aber selten für mich. Das ist, wenn man meine eigentliche Motivation bedenkt, sehr skurril. Eigentlich habe ich das Nähen angefangen, um endlich passende Kleidung zu haben. Nunja, die habe ich mittlerweile auch. Es befinden sich einige selbstgenähte Stücke in meinem Kleiderschrank. Aber in meinem Kopf schwirren noch sooooo viele Ideen rum, die ich für mich verwirklichen will.
Dieses Jahr möchte ich wieder mehr für mich nähen. Damit habe ich nach Petras Portemonnaie auch angefangen. Der Vorsatz allein reicht allerdings nicht aus, bei der Umsetzung brauche ich Unterstützung. 2010 hatte ich das Projekt 12-12, jeden Monat ein Teil für mich. Das schaffe ich so in der Umsetzung nicht nochmal. Ich möchte generell einen besseren Überblick haben, wann ich an was genäht habe. Außerdem will ich nicht nur mehr für mich nähen, sondern mir generell häufiger die Zeit dafür nehmen.
Unterstützen wird mich dabei der Nähkalender, den ich bei Schneiderherz entdeckt habe. Den Kalender habe ich nicht nur für mich, sondern auch für meine Nähfreunde ausgedruckt und zu Weihnachten verschenkt. Cocos und Jules Kalender habe ich in den Stoff aus Paris eingewickelt. Letztes Wochenende haben wir uns getroffen und ich konnte die Kalender endlich übergeben.
Zwischenfazit: im Januar habe ich nicht für mich genäht, im Februar allerdings schon zwei Röcke für Marie und zeitgleich zwei Röcke für mich. Bei meinem muss ich allerdings noch eine klene Änderung vornehmen und alle Röcke sind noch nicht fotografiert.Die Nähideen muss ich unbedingt zu Papier bringen. Ein weiteres Projekt für mich liegt aber auch schon bereit.

Übrigens, auch für den Sport habe ich mir eine Übersicht angelegt. Auf 2 Seiten finden sich jeweils 6 Monate, in die ich einfach das Datum eintrage, wann ich Sport gemacht habe. So bleibe ich auch da eher am Ball und die Routine stellt sich wieder besser ein.

Freitag, 3. Februar 2017

Nur nicht an der Grete verschlucken

Ich bin ein großer Freund von individuellen, möglichst selbstgewerkelten Geschenken. Weihnachten sieht man das bei mir immer und auch zu den Geburtstagen tobe ich mich mit Torten und Geschenken kreativ aus.
Petra hatte Mitte dieser Woche Geburtstag. Für sie habe ich keine Torte gemacht, das hat Janina übernommen. Ich habe mich um einen Teil des Geschenks gekümmert.
Da Petra die Shoppingtour letzten Frühling so gut gefallen hat, wollten wir ihr auch ein prall gefülltes Portemonnaie für einen Einkaufsbummel schenken. Ein neues Portemonnaie wäre auch nicht verkehrt.
Ich habe ein paar für sie passende Stoffe besorgt und nach dem Schnittmuster "Grete" von machwerk einen Geldbeutel mit umlaufenden Reißverschluss genäht. Petra mag das Meer und die Küste, also sollten es maritime Muster sein. Ich fand einen Stoff mit Muscheln und einen zweiten mit Anker, Fischen und Booten. Beide passen gut zusammen und lassen sich mit weiteren Stoffen kombinieren
Innen gibt es sechs Fächer für Karten, ein Reißverschluss fach und noch zwei abgetrennte Fächer. Es bietet also genug Platz für all die Dinge, die Frau so in ihrem Portemonnaie braucht.
Zu den beiden neu gekauften Stoffen mit den maritimen Mustern habe ich rote und blaue Ditte kombiniert, daher auch die Zier- und Steppnähte mit rotem Garn.

Die Anleitung ist wirklich gut. Da der Geldbeutel ein Geschenk ist und ich so etwas noch nie genäht habe, wollte ich eine lieber eine Anleitung benutzen. Zumal ich vor der Geburtstagsfeier nur einen Abend und einen freien Tag Zeit hatte dafür. Wäre da etwas schief gegangen, hätten wir womöglich ohne Geschenk dagestanden.
So ganz nach Plan verlief es dennoch nicht.
Montagabend habe ich die Stoffe und die Bügeleinlage zugeschnitten. Die Vlieseline wollte ich schon mal aufbügeln, damit ich am nächsten Tag direkt starten kann. Also das Bügeleisen geschnappt und losgebügelt. Nunja, ich wunderte mich, warum die Einlage nicht so recht kleben wollte. Doch dann dämmerte mir, dass ich ja auch noch Soluvlies im Schrank hatte. Das war also gar keine Vlieseline unter meinem Bügeleisen und kann gar nicht kleben.
Am nächsten Vormittag unternahm ich also noch einmal einen kleinen Spaziergang zum Stoffladen, weil ich natürlich keine normale Vlieseline mehr im Schrank hatte...

Mittwoch, 1. Februar 2017

Reispfanne frei Schnauze

Montag und Dienstag hatte ich frei. Nach der anstrengenden Woche war das verlängerte Wochenende wirklich super. Sonntag waren wir bei Powerwolf in Hannover, das hat so viel Spaß gemacht.
Montag habe ich nach dem Frühstück (Joghurt und glutenfreies Müsli) erstmal Marie zum Arzt gefahren und war danach ausgiebig beim Sport. Anschließend habe ich noch etwas Gemüse eingekauft und dann auf meine ganz spezielle Art etwas gekocht.
Während der Naturreis vor sich hin köchelte habe ich Möhren, Fenchel, eine Aubergine, zwei Tomaten, Pilze und ein paar getrocknete Tomaten geschnippelt und in etwas Öl angebraten. Den gekochten Reis habe ich dann noch dazu gegeben und zwei Eier reingeschlagen. Noch ein paar Gewürze und fertig war das Essen. Dazu gab es eine Scheibe Zucchinibrot.

Zum Abendbrot gab es für mich Reiswaffeln und glutenfreies Knäckebrot mit verschiedenen Aufstrichen, Käse und Tomaten.
Als mein Freund und ich dann abends auf dem Sofa Serie geschaut haben, hatte ich Lust auf was zum Knabbern. Bei Kaufland hatte ich ein paar glutenfreie Kekse mitgenommen, auf den Geschmack war ich gespannt.
Die Marke kannte ich noch gar nicht
Sie schmecken wirklich gut und zum Naschen zwischendurch sind sie sehr gut geeignet. Ebenfalls als schmackhafte Knabberleckereien habe ich Gemüsechips bei Rewe entdeckt. Pastinaken, Süßkartoffeln und Rote Bete mit Kräutern, Meersalz oder Paprika. Allmählich kommt wirklich etwas Routine in mein Essverhalten und ich finde verschiedene Möglichkeiten.

Sonntag, 29. Januar 2017

Zucchinibrot und Care Paket

Woche 2 glutenfrei geht zu Ende. Insgesamt war diese Woche essenstechnisch nicht so super, das lag aber an der Arbeit. Ich hatte eine 60-Stunden Woche, da leidet die Ernährung so oder so, ob glutenfrei oder nicht. Hinzu kam ein fetter Schnupfen, die Nebenhöhlen waren komplett zu und Kopfschmerzen standen mit auf dem Programm.
Von Freitag auf Samstag habe ich 15 Stunden geschlafen und damit die Erkältung besiegt :D
Samstag haben wir dann eine Einkaufstour zu Kaufland gemacht. Ich wollte für unseren Spieleabend noch einmal die Apfelrosen mit dem frischen Blätterteig machen, nachdem mir die Tiefkühlvariante nicht so gut gelungen ist.
Erstmal wollte ich mich aber meinem Brot-Problem widmen. Glutenfreie Produkte sind zwar mittlerweile recht häufig zu bekommen, aber oft auch ziemlich teuer und schnell verbraucht. Oder sie sind einfach so trocken/klebrig/krümelig dass sie mir einfach nicht schmecken. Von Jule habe ich einige Rezepte bekommen, darunter ein Zucchinibrot. Das klang ziemlich gut und ich wollte es unbedingt ausprobieren.
Hier findet ihr das Rezept. Ich habe allerdings die gemahlenen Mandeln durch Hirseflocken ersetzt und statt Kokosöl einfaches Sonnenblumenöl genommen. Insgesamt hat es sehr gut funktioniert und es schmeckt wirklich lecker.
Mein bester Freund hat ebenfalls von meiner Ernährungsumstellung erfahren und ich habe Donnerstag überraschenderweise ein Päckchen erhalten. Ich hab mich soooo gefreut, dass er an mich gedacht hat. In dem Päckchen waren glutenfreie Lebensmittel für ein kleines Menü. Alles beschriftet bzw das glutenfrei umkringelt. Er ist echt der beste. ^^


Tomaten, Sardinen, Sauerkraut, Brezeln, ein Riegel, Erdnüsse, Wodka -
was will man mehr!
der beigelegte Menüvorschlag

Gerade bei der anstrengenden Woche hat mir das echt den Tag versüßt. Ich hab wirklich tolle Freunde :)