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Samstag, 24. Juni 2017

Stippvisite beim WGT

2007 habe ich zum ersten Mal ein Festival besucht. Mit meiner damaligen besten Freundin Susanne ging es nach Leipzig zum WGT. Das war eine wirklich tolle Erahrung und eine ganz neue Welt für mich. Ich habe wirklich gute Bands gesehen, schöne Veranstaltungen und Lesungen besucht und außerordentlich nette Menschen kennen gelernt.
Als wir bei über 30 Grad im Schatten zum Konzert von QNTAL anstanden, hätte man auf meinem Lackkorsett doch glatt Spiegeleier braten können. Susanne und ich waren sehr froh, dass wir uns kurz zuvor Fächer gekauft hatten. So war wenigstens für ein kleines Lüftchen gesorgt.
Dieses Lüftchen lockte dann auch den werten Herr hinter uns immer näher heran. Er meinte zwar, wir sollen ihn einfach ignorieren, er müsse uns jetzt aber doch mal etwas auf die Pelle rücken. Kurze Zeit später kam die Mitteilung, dass der Konzertsaal bereits voll sei und keiner mehr hinein kommt.
Nun, da wir gerade eh angefangen hatten, nett zu plauschen, gingen wir mit Florian und Susan zum Augustplatz und holten uns ein Eis. Der Brunnen dort bot zumindest für unsere Füße eine kleine Abkühlung.
Das ganze ist nun genau 10 Jahre her. Im Oktober 2007 bin ich nach Braunschweig gezogen und war somit ganz in der Nähe von Florian. Ich bin wirklich dankbar für unsere Freundschaft, die schon so lange besteht. Ich habe durch dich wiederum viele neue tolle Menschen kennen gelernt, die ich nicht missen möchte. Und ich bin sehr froh, dass wir unser Jubiläum auf dem WGT zusammen ein wenig gefeiert haben.

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Eigentlich wollte ich 2017 noch einmal das gleiche Outfit tragen wie 2007, einfach als kleine Überraschung für Flo. Allerdings war der blaue Tüllrock partout nicht auffindbar, sodass ich mich doch für ein schlichtes Kleid, Stiefel und das grüne Korsett mit den Drachen entschieden habe. Den Fächer hatte ich aber eingepackt und Flo damit dann auch begrüßt. :)
Es war wirklich ein sehr schöner Tag. Ich freu mich auf die nächsten Jahre unserer Freundschaft.

Sonntag, 20. November 2016

Novembermetal

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal mit meinen Freunden das Metal Hammer Paradise am Weissenhäuser Strand besucht. An zwei Abenden gibt es auf drei verschiedenen Bühnen Musik, untergebracht ist man in der Ferienanlage. Also purer Luxus für ein Festival: ein richtiges Bett, Dusche, Küche mit Kaffeemaschine...
Am Samstag haben wir wieder einen Strandspaziergang unternommen. Letztes Jahr war es dabei ziemlich nasskalt und sehr windig. Davon war dieses Jahr nichts zu merken, die See war ruhig und die Sonne schien. Wir hatten einen Schluck guten Whiskey dabei, den wir auf der Ostseebrücke genossen haben. Für mich ist dieses Festival immer ein kleiner Urlaub.

Mittwoch, 27. Juli 2016

mein neues Lieblingstop

Nach einem tollen Urlaub mit meiner Schwester und einer Geburtstagsüberraschung, von der ich wirklich absolut nichts geahnt habe, bin ich nun wieder zu Hause und der Alltag geht weiter. Mein Freund zieht gerade Stück für Stück bei mir ein, sodass ich neben dem Kram für die Arbeit viel am Räumen bin. Trotzdem gibt es noch etwas zu zeigen, was ich vor kurzem genäht habe.
Marie hat mir beim Stoffkatalogisieren geholfen und einen tollen Stoff gefunden, aus dem sie gerne was genäht hätte. Allerdings hatte ich nur 1m Stoff und ursprünglich eine Sweaterjacke oder ein Kleid geplant. Das würde nicht für uns beide reichen. Nun habe ich aber ein Sporttop mit einem interessanten Schnitt. Das würde aus dem Stoff bestimmt auch toll wirken. Da es Marie auch passt, habe ich mich zwei Tage vor dem Festival an die Arbeit gemacht.
Das Rückenteil wird zwei mal zugeschnitten, der obere Teil ist am Ende gedoppelt. Da habe ich dann auch etwas gestückelt, weil die Teile nicht auf den Stoff gepasst hätten.
Nachdem ich die Seitennähte geschlossen hatte, sah es wirklich etwas lustig aus.
Den unteren Saum habe ich dann mit Falzgummi eingefasst. Das wollte ich an den Hals- und Armausschnitten eigentlich auch machen. Allerdings sah es nur so mit der Overlocknaht auch ganz gut aus. Deshalb habe ich erstmal abgewartet, bis Marie am nächsten Tag bei mir ist.

Marie fand es nur mit der Naht auch gut. Daher habe ich das so gelassen und nur noch die Schulternähte geschlossen. Eigentlich eine Arbeit von wenigen Minuten. Natürlich hatte meine Overlock gerade dann ihre Divenphase und ich habe erst mal einiges an Zeit aufbringen müssen, um an ihr herumzudoktern. Nach mehrmaligem Saubermachen, Messer wechseln, neu Einfädeln und Messer neu einstellen hat dann endlich wieder alles funktioniert und die Tops waren fertig.

An der Puppe sitzt es natürlich etwas strammer. Bei Marie und mir fällt es schön locker. Auf dem Festival und auch im Urlaub habe ich es bei der Hitze total gerne getragen. Es ist wirklich sehr angenehm luftig.

Montag, 20. August 2012

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Vorbei ist die schöne Festivalzeit und nach einem wunderbaren M'era Luna und ein paar Tagen Heimaturlaub bin ich wieder in meiner Realität angekommen. Mitgebracht habe ich vor allem einen fetten Sonnenbrand auf der rechten Schulter, viele schöne Erinnerungen und Erholung.Wirklich ein schöner Urlaub!
Von den Bands war ich auch begeistert, wenn sich auch das Kozerterlebnis meist mehr auf hören als auf sehen belaufen hat. In der Hitze habe ich es einfach nicht so lange in der Menge ausgehalten und mich dann lieber auf die Wiese gelegt. Meine Kamera ist ziemlich schnell abgeschmiert, aber ein Urlaubsbild gibt es trotzdem. :)
Mit dabei mein Lederkorsett, die braune Bluse, die ich endlich geändert habe, meine Kniebundhose (ich liebe sie! soooo bequem! <3) und die kleine Bauchtasche. Da wir außerhalb geschlafen haben und somit keinen Müll produziert haben, nutzen wir unsere Müllsäcke als Sitzgelegenheit. ;)
Jumeria, leider hab ich dich nicht gesehen auf dem Mera. Nächstes Mal müsen wir uns vorher verabreden, ich habs aber leider auch zu spät gelesen. Würd mich freuen, dich mal zu treffen. :)

Nächstes Jahr liegt das RockHarz in den Sommerferien. Das passt mir natürlich gut und viele meiner Freunde wollen auch hin. 

Nun wartet nicht nur ein Schreibtisch voll Arbeit auf mich, sondern auch ein schöner Stapel mit Projekten neben der Nähmaschine. Bevor ich mich den am Ende anderen Personen bestimmten Projekten widme gilt ähnlich wie bei mela erst mal das Motto "Egoist" und ein paar Sommertops werden meine Jerseyvorräte ein wenig minimieren. 
Für das nächste Jahr werden ein oder zwei größere Projekte anstehen, da muss ich aber noch abklären, in wieweit ich die Entstehung hier dokumentiere. Nur so als Tipp, es wird wohl ein weißes Kleid geben ;)

Jetzt aber nichts wie ran an die Nähmaschine, mir jukt es gewaltig in den Fingern und danach muss ich mich wirklich dem Berg auf meinem Schreibtisch widmen...

Montag, 30. Juli 2012

Festival-Paranoia

Bald geht es auf das einzige Festival für dieses Jahr, mein Geldbeutel und auch mein Zeitkonto gaben kein anderes her. Daher freue ich mich sehr auf mein erstes M'era Luna. :)
Bisher war ich nur auf dem WGT, Zita Rock und RockHarz und dort dann auch immer als Hotel- oder Heimschläfer. Beim M'era Luna werde ich zum ersten Mal auf einem Festival zelten. Da muss man natürlich vorbereitet sein und eine Sache war mir ganz besonders wichtig: Meine wichtigsten Papiere und Geld immer am Körper haben, damit ich die nicht verschludern kann. 
Für Benes Schwester und für Bianca habe ich schon flache Bauchtaschen für Festivals genäht. Praktisch, da man sie unter den Klamotten am Körper tragen kann und so die Kontrolle über die wichtigsten Dinge hat. 
Jetzt habe ich eine für mich und eine für Marie genäht. Sie hatte im Juni Geburtstag und da wir gemeinsam zum Festival fahren bot sich diese Tasche direkt an. 
Die Verarbeitung unterscheidet sich etwas von den vergangenen Modellen. Ich wusste einfach nicht mehr genau, wie ich die Taschen genäht habe. Jetzt sind die beiden Innentaschen auf der Rückseite. Auch die Ziernähte habe ich dieses Mal anders gesetzt. Ich mag die Optik von dem doppelt abgesteppten Reißverschluss sehr, das habe ich bei den kleinen Portemonaies wieder aufgegriffen. Der Zierstich ist sowohl bei Marie als auch bei mir der gleiche, nur die Farben unterscheiden sich. Maries Tasche hat zusätzlich noch eine Buchtsabenstickerei bekommen. Ich hoffe, sie gefällt ihr.
Den Praxistest erfahren die Taschen dann am 11. und 12. August.

Montag, 12. März 2012

Ist Steampunk immer braun?

Mein Mieder ist fertig! :)
Ich habe eben die Stäbe eingeschoben und das Schrägband am Saum angenäht. Jetzt kann ich euch auch verraten, dass mich nun doch noch die Steampunk-Welle erwischt hat. Auch, wenn die Farbe des Mieders nicht unbedingt darauf schließen lässt. Aber der Reihe nach.
Mein Freund und ich wollen zu einem kleinen Steampunkfestival. Meine Freundin will dort eigentlich ihren Geburtstag feiern, erst mal muss sich aber ein Babysitter für ihre beiden Jungs finden. 
Kein Festival ohne Festivaloutfit, kein Jahr ohne Nähen fürs Festival. Abgesehen von 2010 war das bisher eigentlich jedes Jahr so, seit ich nähe. 
Geplant ist ein Outfit aus Mieder (fertig!), Bluse (fast fertig), Jacke und Hose. Die Bluse wird die sein, die ich ursprünglich für das Ensemble um das Kunstlederkorsett vom letzten Jahr geplant hatte. Diese hier, fehlt noch der Gummismok ab unter der Brust, da sie sonst unschön unter dem Mieder hervorbauscht. Die Ärmel will ich auch noch mal enden und den Puff etwas minimieren. Jacke und Hose werden kombiniert aus schwarzem Köper und dem Rest von dem braunen Streifenstoff der Bluse. 
Nun aber genug von den Plänen, ihr wartet doch sicherlich auf die Bilder vom Mieder, oder?
 Hier erkennt man auch die Innenverarbeitung. Ich habe die Oberstoff und Futter als eine Lage verarbeitet, die Nahtzugaben innen auseinandergebügelt und rechts und links der Naht außen einen Zierstich gesetzt. Dadurch wurden die Nahtzugaben innen fixiert und die Nähte stabilisiert. 
Warum Photobucket die Bilder nicht vernünftigt dreht ist mir ein Rätsel -.-

Und zu guter letzt, Bilder mit mir drin. Konzentrierter Blick in die Kamera, Selbstauslöser... ihr kennt das ja ;)

Das Komplettoutfit werde ich wohl noch mit entsprechenden Accesoires aufpeppen. Aber alles in allem stelle ich mir die Kombination ganz gut vor. Steampunk muss ja nicht immer nur aus Brauntönen und Zahnrödern bestehen, oder?

Donnerstag, 8. März 2012

Gardinen-Mieder-Antagonismus

Mitte Januar bin ich in meine neue Wohnung gezogen, vor 2 Tagen habe ich endlich die ersten Gardinen aufgehängt. 

Warum das so lange gedauert hat? 
1. Ich habe keine fertigen Gardinen gefunden, die mir gefallen haben -> selber nähen
2. 1 Terassentür (2,40 mal 2,60) 2 lange Fenster (je 1,06 mal 2,50) und ein kleines Fenster = eine Menge Stoff -> günstigen Stoff finden
3. oranger Teppich in der Wohnung -> eine Farbe finden, die mir gefällt, dazu passt und man später noch mal wiederverwenden kann
Gar nicht so leichte Ausgangssituation
Mit meinen Eltern war ich dann im Dänischen Bettenlager und habe dort Sofaüberwürfe gefunden, ganz schlicht mit aufgesteppten, sich kreuzenden Linien, Ton in Ton. Vorhandene Farben: rot (nee, nicht zu nem orangen Teppich), braun (hm irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei), creme (nur creme? Ne, zu hell), schwarz, SCHWARZ! Nehm ich, hat nen leichten Braunstich aber wurscht. Leider sind nur noch 3 schwarze Überwürfe da, die werden nicht reichen. Also noch einer in Creme dazu, dann bekommen die halt Streifen in der Mitte. 
Das war am 11. Februar. Bald darauf habe ich mit den Gardinen angefangen. Blöd nur, dass die Überwürfe am Rand schräg zum Muster gesäumt waren. Das habe ich also erst mal begradigt, dabei immer schön auf das Muster geachtet. Erste kleinere Krisen verursachte der immense Fusselabstoß des Stoffes. Die erste schwere Krise kam, als ich bei dem cremefarbenen feststellte, dass er so schräg genäht wurde, dass mir durch die Begradigung über 10cm fehlen! Aaaaahhhhh!!! Überlegt, hin und her, nagut, nähst du oben noch einen Streifen creme an. Die nächste Krise folgte sofort, als ich die einzelnen Teile aneinander nähen wollte, die Karos sind unterschiedlich groß! Wie geht denn das? Bei ein und demselben Stoff? Nicht nur von creme zu schwarz sondern auch von einem schwarzen Stück zum andern! Ich fasse es nicht. 
Schließlich war der Punkt erreicht, an dem mir das alles egal wurde und ich einfach nur noch Gardinen haben wollte. Immerhin wohne ich im Erdgeschoss in einer 1 Zimmer Wohnung....
Jetzt hängen sie, einfach mit der Ovi gesäumt, Karos die sich immer mal wieder um ein halbes verschieben. Aber ich habe Gardinen! Nach 3 Wochen endlich fertig!
Auf dem letzten Bild seht ihr auch meine Nähecke. Den Tisch habe ich über Ebay bekommen. Endlich genug Platz zum Nähen. Er muss nur noch mit ein paar Steinen/Gewichten unter der Tischplatte beschwert werden, da ich mit der Ovi momentan die Eigenfrequenz treffe und sich das ganze fürchterlich aufschaukelt. Unter das schwarze Regal soll noch ein Regalbrett, auf das ich nyhetts Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr stellen kann, da kommen die ganzen Overlockkonen rein, die jetzt lose auf dem Tisch und noch im Karton warten. 

Was das alles mit einem Mieder zu tun hat? Ich kam schon leicht ins Grübeln, warum ich für einfache Rechtecke 3 Wochen brauche und für ein Mieder mit Ösen und so nur einen Tag. Habe heute nämlich eins genäht. :) Aber oft sind es ja die kleinen Dinge, die einen den letzten Nerv rauben, nicht wahr?
Es tat gut, mal wieder was für mich zu nähen. 
Fertig ist es noch nicht, das liegt dieses mal an meinem Seitenschneider, der sich verkrümelt hat. Ich muss den Federstahl noch ablängen und das Schrägband unten annähen. 

 Meine Püppi hat absolut nicht meine Maße, mir passt es wirklich gut. Vorne kann ich es komplett schließen und die Träger stehen nirgends ab.  Zwei Stäbe hatte ich noch da, die habe ich Probehalber vorn reingeschoben. Den Stoff habe ich mit der lieben Amy in Wien gekauft, traumhaftes grünes Veloursleder <3
Das ganze wird ein komplettes Outfit, ein bisschen Festivalnähen darf 2012 ja nicht fehlen ;)
Dazu dann aber mehr, wenn es fertig ist Fotos mit mir drin gibt.

Dienstag, 13. September 2011

Was aus dem Lederkorsett geworden ist

In diesem Fall kam es mal wieder anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Ursprünglich sollte das Korsett fürs WGT genäht werden, nach ausführlicher Diskussion wollte ich ein Kleid aus braunem, gestreiften Stoff dazu nähen. Das habe ich auch angefangen. Dann stand fest, dass wir doch nicht zum WGT fahren, also alles beiseite gelegt und ruhen lassen. Kurz vor knapp konnte ich dann doch zumindest für einen Tag zum WGT, aber natürlich war das braune Kleid noch nicht fertig, geschweige denn der passende Kleinkram wie Stulpen, was für den Kopf etc. Und nur als Sparversion wollte ich es nicht tragen. (Sparversion vorn, Sparversion hinten)

Also wurde kurzerhand ein Jerseytubekleid durch die Overlock gezogen. Zum Zita Rock eine Woche später habe ich das ganze noch mal getragen, dieses mal allerdings noch mit ner leider schon ziemlich lädierten Netzstrumpfhose über den Armen. Eigentlich wollte ich eine ohne zusätzliche Löcher, aber gerade Netzstrumpfhosen haben bei mir eine extrem kurze Lebensdauer oO


Montag, 20. Juni 2011

Zita Rock und Stoffmarkt

Das Wochenende ist vorbei und bevor ich mich wieder meiner Masterarbeit widme, gibt es noch einen Post. Wer weiß, wann ich dann wieder zum bloggen komme.
Beim Zita Rock gab es schöne neue Bändchen, die viel hübscher waren als die vom WGT. Samstag war es meistens in den Umbaupausen sehr regnerisch. Marie und ich haben uns einen sehr stylischen Plastiküberwurf gegönnt, da wir unter ihrem Knirps nicht immer ausreichend Platz gefunden haben.


Auf dem Stoffmarkt war ich auch. Am Freitag mit Coco auf dem Türkenmart, am Sonntag mit Letty, Coco und Julia auf dem Hollandmarkt. Vom Türkenmarkt war ich dieses Mal nicht so begeistert. Daher habe ich nur Gummiband und 3m schwarzen, etwas festeren Jersey mitgenommen. Am Samstag habe ich zu den 2 benötigten Zwillingsnadeln noch einige Stoffe gefunden:


Der helle Stoff mit den Ornamenten hat noch ein paar zartgoldene Verzierungen, die man auf dem Foto leider nicht erkennt. Daraus wird wohl etwas sommerliches entstehen, mal sehen ob Rock oder Kleid. Vielleicht auch eine Weste? Sehr wahrscheinlich werde ich den Crash-Effekt rausbügeln. Bei den anderen Stoffen handelt es sich um Jerseycoupons. Der dunkelgrüne und der schwarze sind sehr dick. Nach so einem grün habe ich schon sehr lange gesucht. Bei dem gemusterten Jersey muss ich mir noch über den Einsatz des Musters Gedanken machen. Dort ist ein großes Quadrat aus Schnörkeln auf schwarzem Grund abgedruckt. Ich habe 1 und 1/4 Quadrat auf dem Coupon. Von diesem Stoff war mein Freund nicht so begeistert. Aber das war er von dem grünen Jersey letztes Jahr auch erst nicht.

Sonntag, 12. Juni 2011

Festivalsaison

Die Stille hier auf dem Blog liegt definitiv nicht an mangelndem Inhalt, einige Sachen stehen in der Warteschleife, aber meine Masterarbeit schreibt sich schließlich nicht von selbst. Trotzdem gibt es heute einen kleinen Eintrag.
Vor einiger Zeit hat sich herausgestellt, dass wir doch nicht zum WGT fahren können. Ich war arg geknickt und habe im Forum sehnsüchtig die WGT-Wips gelesen. Kurzentschlossen fragte ich Coco und Jule, ob wir nicht doch am Samstag nach Leipzig fahren wollen. Coco wollte und, welch glückliche Fügung, Soda wollte mit dem Wochenendticket von Berlin aus fahren. Wir schlossen uns ihr an und fuhren 7:24 in Berlin ab.
Und wie das immer so ist, in letzter Minute habe ich mir am Donnerstag ein schwarzes Tube-Kleid genäht, das ich unter dem Lederkorsett tragen konnte. Beim Korsett habe ich die letzten Stiche ebenfalls am Donnerstag Abend gemacht. Das braune Kleid hätte ich nicht mehr rechtzeitig fertig bekommen, da ich alles beiseite getan habe, als wir das WGT abgesagt hatten.
In Leipzig habe ich Florian getroffen, um mit ihm bei unserem WGT-Stamm-Chinesen Mittag zu essen. Danach gab es ein weiteres Revival: mit Softeis durch den Brunnen laufen :D

15:00 begann dann das CT im Schillerpark. Trotz des sehr wechselhaften Wetters waren eine Menge Leute da. Es war schön, so viele User auch mal wirklich zu treffen. Vor allem habe ich mich gefreut, dass ich Kleine Frau getroffen habe, Ihr Wip habe ich sehr gespannt verfolgt. Bei vielen habe ich jetzt ein Bild vor Augen, wenn ich ihre Posts lese. Manche habe ich mir ganz anders vorgestellt.
Auf dem CT habe ich keine Fotos gemacht, obwohl ich meine Kamera dabei hatte. Aber viele andere haben ja fleißig geknipst.
Nach dem CT waren wir noch in der Moritzbastei und dann ging es auch schon bald gen Heimat.
Diese Woche steht nun erst mal die Masterarbeit auf dem Programm, bevor es am Samstag zum einzigen Festival dieser Saison (abgesehen von dem Abstecher zum WGT) für mich geht.

Abgesehen von den Last Minute WGT-Nähaktionen gab es noch einige andere, die ich demnächst bloggen werde. Schließlich gab es ein paar Geburtstage und, um mich von der Masterarbeit zu erholen, sind schnelle Projekte eine gute Lösung.

Montag, 7. Juni 2010

Staub, Musik, Tanz und Stoff, aber vor allem Staub

Das Wochenende ist vorbei und es war wirklich äußerst fantastisch. Nun ziert, obwohl ich nicht auf dem WGT war, ein neues Bändchen mein Handgelenk. Wir waren zu sechst auf dem Zita Rock in Berlin, übernachtet haben wir bei mir zu Hause.
Am Samstag spielten Staubkind, Lacrimas Profundere, Terminal Choice, Megaherz, Eisbrecher und ASP. Mein Highlight waren Eisbrecher und ASP, wirklich oberspitzengenialst. Sonntag ging es weiter mit Coppelius, Faun, Tanzwut, Saltatio Mortis, Letzte Instanz und Subway to Sally. Hier war die Letzte Instanz mein Highlight. Coppelius waren auch sehr genial, bei Tanzwut war auch ne richtig gute Stimmung. Subway hatten mal wieder Tonprobleme und ich habe sie mitlerweile echt oft gesehen.

Fazit: Ein Wochenende mit wunderbarer Musik, Tanz und Gesang, viel Staub und Sonne, ich bin sogar braun geworden und habe keinen Sonnenbrand bekommen (LSF 50+ sei Dank). Es ist durchaus möglich, Nudeln in Tomatensaft zu kochen. Tetrapaks, in denen vorher scharfer Tomatensaft drin war, schmecken auch wenn man sie zum 5. Mal mit Wasser befüllt noch immer nach den Gewürzen. U Bahn fahren nach einem Festival lohnt sich. Ich kann "Vater Abraham" auch nach einem Festival mit Korsett, müden Füßen und angeschlagener Stimme in der U Bahn singen und am Ende dazu durch die Gegend springen. Wenn Sternfahrt und Triathlon in Berlin sind geht mit dem Auto gar nichts mehr. Graue Chucks sind die einzigen Schuhe, denen man nach zwei Tagen Zita Rock nicht ansieht, das sie total dreckig sind.


Erstaunlicherweise haben wir es auch noch geschafft am Sonntag Vormittag auf den Stoffmarkt in Potsdam zu gehen. In brütender Hitze haben wir dort nur etwas über eine Stunde verbracht (Rekord!) und ich habe nur 12,45 Euro ausgegeben (ebenfalls Rekord!)
Hier meine Sünden:
- 2 Jerseystücke für 10€
- Ledernähnadeln für 2,45€















Nagut, ich habe am Freitag zufällig einen Straßenflohmarkt hier in BS entdeckt und konnte bei der Knopfkiste für 5€ nicht nein sagen. Heute habe ich sie schon mal grob sortiert.















Darin fanden sich auch einige andere Sachen und nicht nur Knöpfe.