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Mittwoch, 14. Juni 2017

Dreierlei Kuchen

Gestern und heute war ich zu Hause, mich hat eine fiese Erkältung erwischt. Ich habe viel geschlafen, Tee getrunken und mich wirklich gut ausgeruht. Die letzten Wochen waren mal wieder ziemlich voll. Trotzdem habe ich es immer wieder geschafft, mir kleine Pausen zu gönnen. Sei es Sport oder nähen, für beides war im letzten Monat genug Zeit.
Heute soll es aber erst mal wieder ein paar Kuchen geben. Alle drei sind glutenfrei, für die Biskuitrolle und den Schildkrötenkuchen habe ich die gleiche Mehlmischung aus Reismehl, Maismehl und Maisstärke benutzt.

Alle drei Kuchen waren für Freunde zum Geburtstag. Ein Orangenkuchen, eine Himbeer-Vanille-Biskuitrolle und ein Selterkuchen mit Himber-Vanillecreme und Kiwis.

Sonntag, 22. Januar 2017

Please don't be another foodblogger?!

Vor gut einer Woche habe ich meine Ernährung komplett umgestellt. Strikt glutenfrei heißt es nun. Das ist gerade am Anfang gar nicht so einfach.
Das Internet ist zum Glück voll mit Rezeptideen und Tipps. Auch von Jule habe ich bereits eine tolle Zusammenstellung von leckeren Rezepten bekommen. In der letzten Woche haben mein Freund und ich verschiedene Supermärkte und Bioläden abgeklappert, um das örtliche Angebot in Augenschein zu nehmen.
Die ersten Tage waren wirklich doof. Ich hatte ständig Hunger, das Essen war ok, hat aber nicht wirklich glücklich gemacht. Ein paar mal lag ich mit knurrendem Magen im Bett, obwohl ich den Tag über eigentlich die ganze Zeit gegessen hatte.
Mittlerweile wird es besser. Ich habe einen Spiralschneider bestellt, mit dem sich tolle Gemüsenudeln herstellen lassen. Mein Freund und ich haben ein paar Mal lecker gekocht gegen Ende der Woche.
Am Freitag habe ich mich dann auch ans Backen gewagt. Wir waren gestern mit Freunden verabredet und wollten Nachtisch mitbringen. Im Dezember hatte ich schon zwei Mal für Freunde und Familie Apfel-Blätterteigrosen gebacken. Ob das auch mit glutenfreiem Blätterteig klappt?
Bisher habe ich frischen Blätterteig aus dem Kühlregal verwendet. Glutenfreien zu finden war gar nicht so leicht. Nach vielen erfolglosen Versuchen hat mein Freund TK-Blätterteig von Kaufland mitgebracht.
Der Blätterteig ließ sich nicht so schön verarbeiten wie der frische. Ob das an der TK-Variante oder dem glutenfreien Produkt lag, kann ich nicht abschätzen. Der Teig war ziemlich brüchig, was das Rollen sehr schwierig machte. Geschmacklich war das Ergebis war ok, konnte aber nicht so sehr überzeugen wie die anderen. Vielleicht finde ich noch mal frischen glutenfreien Blätterteig und probiere das nochmal.

normaler Blätterteig mit Äpfeln und Birnen
glutenfreier Blätterteig von Schär mit Nashibirne

Ob sich auch in Zukunft öfter mal Essen hier auf den Blog verirrren wird, weiß ich noch nicht. Meine Kuchen haben ja schon den Weg hier her gefunden. Keine Ahnung ob sich das auch aufs Essen überträgt. Wären meine Erfahrungen mit der Umstellung der Ernährung denn für euch interessant oder eher weniger?

Freitag, 14. Oktober 2016

O'zapft is!

Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von Oktoberfest, Wiesn, Dirndl und Co.
Eigentlich...
Nun haben Thomas und Esther ihre Geburtstage gefeiert. Motto: Bayerischer Abend. Schnell kündigten die ersten an in Tracht zu kommen und ich hatte kein Dirndl im Schrank. Was tun?
Mit Marie und Girelli habe ich schnell einige Sachen bestellt, gemeinsam haben wir dann die Sachen anprobiert. Dabei stellte sich heraus, dass mir ein Dirndl so gar nicht steht und auch nicht passt. Marie entschied sich für ein Dirndl, das ich mit bestellt hatte. Girelli hatte eine Lederhose und ich habe nochmal bestellt. Dieses mal einen Rock, das passt auch besser zu mir.
Bei der Party habe ich allerdings vergessen ein Foto zu machen, daher habe ich das Outfit nochmal so zusammengelegt. Die braune Bluse und das Mieder hatte ich schon vor einiger Zeit genäht. Dazu gab es noch eine schwarze Strumpfhose und Stiefeletten.

Einen passenden Kuchen habe ich auch für die Party gebacken. Einfacher Selterkuchen in zwei verschiedenen Größen für eine zweistöckige Torte.

Freitag, 17. Juni 2016

This Is Halloween

Bei Maries Kuchen habe ich dieses Jahr einige neue Sachen ausprobiert. Das war eine dieser typischen Ideen, die ganz schlicht beginnt ("Ein runder Kuchen, weißes Fondant, Gesicht von Jack Skellington drauf malen - fertig") und dann durch die Recherche im Internet immer größer wird ("hmmm mehrere Etagen, Jacks Kopf obendrauf, oooh an die Ränder muss ein schöner Abschluss! Ein verzwirbeltes Band wäre toll")
Am Sonntag habe ich also zwei Kuchen gebacken. In der 26er Springform gab es den üblichen Selterkuchen, dieses Mal in orange und lila eingefärbt. Mit meinem verstellbaren Tortenring habe ich noch eine kleine Schokotorte mit einem Durchmesser von ca. 20cm gebacken. Da mir diese Idee spontan am Sonntag kam, habe ich etwas mit den Zutaten experimentiert. Die fehlende Butter habe ich durch Joghurt und Gries ersetzt, den Schmand durch Frischkäse.
Beide Kuchen habe ich mit Erdbeermarmelade beschmiert und dann mit weißem Fondant überzogen. Auch hier zahlte sich die neu bestellte Matte zum Ausrollen aus. Eine schöne dünne Decke die ich ohne Risse (aber leider mit einigen Luftblasen *narf*) auf die Kuchen bringen konnte.
Auf den kleinen Schokokuchen kamen schwarze Streifen. Für Jacks Kopf hatte ich beim Bäcker ursprünglich einen Muffin gekauft, den ich in Form schneiden wollte. Den hatte ich aber auf der Arbeit vergessen. Zum Glück! Auf dem Rückweg hatte ich bei einem anderen Bäcker angehalten, dort gab es eine Schokokugel mit Streußeln. Die Streußel habe ich abgewischt, dann das Fondant umgewickelt und das Gesicht bemalt. Dank der tollen, weichen Konsistenz ließ sich die Kugel schön in Form bringen.
Anschließend habe ich noch die Spinne, die er als Fliege trägt modelliert und alles zusammengebaut. Für die Abschlussbänder habe ich einmal zwei laaaange Würste (je 55cm) ausgerollt und eingedreht. Für unten hatte ich nur noch schwarz, da musste ein einfacher schwarzer Streifen reichen. Ein Kuchen mit einem Durchmesser von 26cm hat übrigens gut 80cm Umfang. Gut, dass mein Tisch groß genug ist.


Mittwoch, 15. Juni 2016

Bad ass - smart ass - great ass

DEADPOOL
Bevor ich Maries Geburtstagstorte hier vorstelle, hätte ich doch beinahe Benes Kuchen unterschlagen. Sein Geburtstag war schon im Mai und ich habe wieder einen Selterkuchen gebacken und verziert. Als Vorlage diente der Film Deadpool. Innen natürlich wieder in Regenbogenfarben, außen schlicht. Die Maske ist aus Fondant zusammengesetzt.


Ist zwar relativ schlicht, aber geschmeckt hat sie trotzdem. Das Fondant habe ich dieses Mal wieder im Internet bestellt. Die Qualität ist um Längen besser als aus dem Supermarkt. Außerdem habe ich mir eine Matte zum Ausrollen mitbestellt. Darauf ließ sich das Fondant super dünn ausrollen und auch gut auf die Torte bringen.

Sonntag, 1. Mai 2016

SAMCRO

Dieses Wochenende haben wir Janinas Geburtstag gefeiert. Ausführlich. Von Freitag bis Sonntag quasi. Sie wollte ihren Kleiderschrank aufpeppen bzw im Stil von "Schrankalarm" gründlich entrümpeln und aufstocken. Wie genau das ablief und was wir alles geshoppt und geändert haben, gibt es zu lesen, wenn ich die "gelbe Tasche" umgenäht habe. Und wenn die bestellte Sons of Anarchy Zipperjacke aus dem EMP angekommen ist. Die kam nämlich leider nicht rechtzeitig zum Geburtstag an.
Ich hatte mich dazu entschlossen, den Kuchen mit diesem Motiv zu versehen. Gebacken habe ich wieder nach meinem Standardrezept. Dieses mal allerdings mit Reismehl. (Da ich seit mittlerweile einigen Monaten immer wieder Probleme mit dem Magen habe, verzichte ich momentan testweise auf einige Lebensmittel, die sich aufgrund meines Ernährungstagebuchs als problematisch herausgestellt haben. Noch 10 Tage bis zum Arzttermin, dann erfahre ich hoffentlich genaueres.)
Geschmeckt hat der Kuchen auf jeden Fall. Ich habe auch noch einmal, wie beim letzten Geburtstagskuchen, auf Lebensmittelfarbe zurückgegriffen, um es ein bisschen bunter zu gestalten.


Nach dem Debakel beim letzten Mal und aufgrund eines sehr straffen Zeitplans im Vorfeld der Feier, habe ich dieses Mal eine fertig ausgerollte Fondantdecke im Supermarkt gekauft. Das war jetzt wirklich einfach. Das Motiv hatte ich ausgedruckt und mir neben den Kuchen gelegt. Dann habe ich Pinsel und schwarze Lebensmittelfarbe gezückt und losgelegt.
Die Schrift ging noch relativ einfach. Als ich dann beim Motiv angekommen bin, hielt ich mich kurzzeitig für wahnsinnig. Aber mit jedem Strich den ich setzte, wurde ich zuversichtlicher, dass es nicht komplett in die Hose geht. Am Ende war ich doch erstaunt, wie gut ich das hinbekommen habe. Klar war es keine 1 zu 1 Kopie. Aber doch recht nah am Original.


Zur Übergabe kamen dann noch ein paar Kerzen auf den Kuchen. Girelli und Thomas haben sich stilecht mit Lederjacke und Kutte vor mich gestellt, alle Gäste haben Happy Birthday angestimmt. Dabei sind wir ins Wohnzimmer gegangen und die Jungs sind dann auseinander getreten und ich kam mit dem Kuchen durch. Ein sehr gelungener Auftritt. XD


Freitag, 1. April 2016

Stars and Stripes

Heute gibt es einen etwas ausführlicheren Einblick in meine aktuelle Kuchen-Eskapade. Ein Freund war für einige Wochen in den USA und hatte in dieser Zeit auch Geburtstag. Marie und ich haben einige Geschenke besorgt, die wir gestern verpackt und mit Etiketten versehen haben. Heute habe ich noch den Kuchen gebacken. Das stellte sich als gar nicht mal so leicht heraus. Ist ja nun nicht der erste, den ich backe. Aber heute war irgendwie der Wurm drin.
Ich habe das Fondant dieses Mal im Supermarkt geholt, sonst habe ich es entweder im Internet bestellt oder bei Xenos gekauft. Der Teig ist ein einfacher Rührkuchen, ich habe aber ein bisschen Farbe ins Spiel gebracht:


Den fertigen Kuchen habe ich abkühlen lassen und mich anschließend der Verzierung gewidmet. Geplant war einfach das Flaggenmotiv: weißes Fondant als Decke, darauf Streifen aus rotem Fondant, eine Ecke blau, Sterne draufmalen, fertig. Eigentlich ziemlich easy. Allerdings lässt sich das Fondant ganz anders verarbeiten als das, was ich kenne. Der erste Versuch ließ sich nicht mehr von der Backmatte lösen, auf der ich es ausgerollt habe. Also zumindest die Stellen, die dünner als 2mm waren. Der Rest ging perfekt los. :/ naja, wieder was gelernt. Also Fehlversuch entsorgt und nochmal losgelegt. Da klappte es dann perfekt. oO


Bei der roten Masse wollte ich das dann genauso machen. Davon hatte ich allerdings nur eine Packung gekauft. Und die hätte ich widerum auf der Backmatte ausrollen sollen, denn von meinem Tisch konnte sie sich nicht losreißen. Nach dem ganzen Schlamassel hatte ich jetzt die Nase voll und das rote Zeug auch links liegen gelassen. Stattdessen griff ich zu Pinsel und Farbe und habe angefangen zu malen. Bei meinen Backzutaten fand ich noch diese passende Schokodeko. Glücklicheweise hat ein kluger Mensch Herzen und Sterne gleich getrennt verpackt. So konnte ich die weißen Sterne einfach abzählen. Letztendlich bin ich mit dem Ergebnis doch noch zufrieden.

Freitag, 4. März 2016

Nananananananana...

...BATMAAAAN!!!

Drei von meinen Kuchen habt ihr ja schon gesehen. Heute zeige ich euch quasi den Urschleim dieser ganzen Kuchenleidenschaft. Damals fragte mich eine (mittlerweile ehemalige) Bekannte, ob ich ihr beim Geburtstagskuchen für ihren Freund helfen könnte. Im Endeffekt habe ich dann mit einem damaligen Kumpel den Kuchen allein gemacht. Unter der Woche, bis nachts um eins :/

Naja, am nächsten Tag war ich zwar echt im Eimer, aber meine Leidenschaft fürs Kuchendekorieren war geweckt. :)


Dekoriert ist das gute Stück mit Marzipan und Rollfondant. Für das Batman-Logo habe ich eine Vorlage ausgedruckt. Das habe ich aufs Fondant übertragen und ausgeschnitten, dabei ist die Fledermaus ins gelbe Fondant eingelassen. Die kleinen Fledermäuse die drum herum fliegen habe ich frei Hand zugeschnitten. Häuser, Zug, Buchstaben und die fliegenden Fledis sind mit Zahnstochern stabilisiert. Es war wirklich viel Arbeit, aber wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Mittwoch, 24. Februar 2016

K wie Kuchen

Hat überhaupt nichts mit nähen zu tun. Aber es hat sich mittlerweile so eingebürgert, dass ich in unserem Freundeskreis die Geburtstagskuchen backe. Heute zeige ich euch drei, es gibt aber noch einige mehr.


Meistens nehme ich ein einfaches Selterkuchenrezept und backe als Grundlage einen Blechkuchen. Den schneide ich dann in die entsprechende Form zurecht und verziere ihn mit Fondant, Marzipan und Lebensmittelfarbe. Manchmal stapel ich verschiedene Kuchenstücken übereinander, um bestimmte Formen zu erhalten. Zum Beispiel die Tanksäulen, die vor unserer Stammkneipe standen. Als sie 2014 geschlossen wurde habe ich einen Abschiedskuchen gebacken.


Thors Hammer habe ich schon in zwei Varianten gemacht. Die erste war ein kalter Hund, der zweite wieder der Standard-Selterkuchen. Für das Muster habe ich Kuchencreme genommen, die ich mit einem Spritzbeutel aufgemalt habe. Unschwer zu erkennen, dass es den letzten bei unserer Silvesterfeier gab. ;)