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Montag, 6. März 2017

Handmade in Braunschweig

Letztes Wochenende war die Handmade in Braunschweig. Gemeinsam mit Kathrin und Micha habe ich dieses Jahr die verschiedenen Stände erkundet und einige leckere und tolle Sachen entdeckt.
Das Angebot ist wirklich vielfältig und sehr kreativ. Verschiedene Techniken können in Workshops ausprobiert werden, Materialien und Zubehör sowie kreative Werkeleien gekauft werden. In einem Saal war die Feinkostabteilung, wo man Senf, Brot, Aufstriche, Marmelade, Süßigkeiten und und und probieren und kaufen konnte.

Natürlich bin ich nicht mit leeren Taschen heim gegangen. Ich habe vor allem Wachstuch gekauft. Auf meiner to sew Liste stehen noch einige Taschen und es gab wirklich tolle Motive. Außerdem zwei Dosen Lakritze, einen Bartkamm für meinen Freund und ein kleines Schaf für meine Schwester.

Dienstag, 14. Februar 2017

Zeitmanagement

Nähen zählt wirklich zu meinen Leidenschaften. Die Zeit dafür nehme ich mir manchmal zu selten. Lange Arbeitstage und stressige Wochen lassen mich nach Feierabend oft erschöpft aufs Sofa sinken. Das Aufraffen fällt mir manchmal schwer, obwohl ich immer sehr glücklich und zufrieden bin, wenn ich dann doch was genäht habe.
Neben dem "erst mal anfangen-Problem" habe ich noch eine...naja... Macke. Ich nähe wirklich viel für andere aber selten für mich. Das ist, wenn man meine eigentliche Motivation bedenkt, sehr skurril. Eigentlich habe ich das Nähen angefangen, um endlich passende Kleidung zu haben. Nunja, die habe ich mittlerweile auch. Es befinden sich einige selbstgenähte Stücke in meinem Kleiderschrank. Aber in meinem Kopf schwirren noch sooooo viele Ideen rum, die ich für mich verwirklichen will.
Dieses Jahr möchte ich wieder mehr für mich nähen. Damit habe ich nach Petras Portemonnaie auch angefangen. Der Vorsatz allein reicht allerdings nicht aus, bei der Umsetzung brauche ich Unterstützung. 2010 hatte ich das Projekt 12-12, jeden Monat ein Teil für mich. Das schaffe ich so in der Umsetzung nicht nochmal. Ich möchte generell einen besseren Überblick haben, wann ich an was genäht habe. Außerdem will ich nicht nur mehr für mich nähen, sondern mir generell häufiger die Zeit dafür nehmen.
Unterstützen wird mich dabei der Nähkalender, den ich bei Schneiderherz entdeckt habe. Den Kalender habe ich nicht nur für mich, sondern auch für meine Nähfreunde ausgedruckt und zu Weihnachten verschenkt. Cocos und Jules Kalender habe ich in den Stoff aus Paris eingewickelt. Letztes Wochenende haben wir uns getroffen und ich konnte die Kalender endlich übergeben.
Zwischenfazit: im Januar habe ich nicht für mich genäht, im Februar allerdings schon zwei Röcke für Marie und zeitgleich zwei Röcke für mich. Bei meinem muss ich allerdings noch eine klene Änderung vornehmen und alle Röcke sind noch nicht fotografiert.Die Nähideen muss ich unbedingt zu Papier bringen. Ein weiteres Projekt für mich liegt aber auch schon bereit.

Übrigens, auch für den Sport habe ich mir eine Übersicht angelegt. Auf 2 Seiten finden sich jeweils 6 Monate, in die ich einfach das Datum eintrage, wann ich Sport gemacht habe. So bleibe ich auch da eher am Ball und die Routine stellt sich wieder besser ein.

Montag, 26. Dezember 2016

168 Päckchen

Vorletztes Jahr haben meine Freunde und ich uns gegenseitig einen Adventskalender gebastelt. Wir haben die Tage untereinander aufgeteilt, jeden Tag war jemand anders an der Reihe. Die anderen hatten jeweils einige Kleinigkeiten besorgt, die in den Kalender verpackt wurden.
Letztes Jahr haben wir das nicht geschafft. Es ist einfach zu viel drum herum passiert. Ich fand es allerdings sehr schade, dass es keinen Adventskalender geben sollte. Daher bin ich Ende November in die Stadt gefahren und wollte zumindest einen günstigen Schokokalender für jeden besorgen.
Da die Schokokalender aber entweder noch wahnsinnig teuer waren oder schier ausverkauft, verselbstständigte sich die Idee dann doch etwas. Ich hatte für die Mädels Kleinkram und für die Jungs jeweils ein Legopaket besorgt. Das alles habe ich dann in 24 Päckchen aufgeteilt und anfang Dezember überreicht.
Auch dieses Jahr war einfach keine Zeit für einen Adventskalender.
Damit hatte ich schon gerechnet, wollte aber auch dieses Jahr nicht darauf verzichten. Bereits im Sommer habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Kalender dieses Jahr gestalten wollte.
Schnell war klar, dass ich einfach für alle Lego-Kalender bastel. Als ich Ende August in der Stadt war, gabe es bei Karstadt gerade 20% auf Lego. Das traf sich natürlich gut. Ich habe die 6 Mighty Micro Sets von Marvel gekauft und Paket von Star Wars für Girelli, da er sich letztes Jahr den Lego Todesstern gegönnt hat.
Aber wie sollte ich die ganzen Teile verpacken? Bei 7 Adventskalendern brauchte ich 168 kleine Verpackungen. Ein paar Filmdosen und Ü-Ei-Verpackungen hatte ich ja noch da. Aber 168? Neeee
Die Lösung fand ich im Internet. Dort bestellte ich einfach Filmdosen in Großpackung, 200 Stück. Die Anleitungen druckte ich ebenfalls aus dem Internet aus, um sie zerschneiden zu können. Und dann ging das große Aufteilen los.
Ich habe die Teile entsprechend der Anleitung sortiert. Dann das ganze zu 24 kleinen Häufchen zusammengeschoben und die Anleitung auseinandergeschnitten. Dann wurde alles in die Filmdosen eingetütet und diese beschriftet. Es war zwar wirklich viel Arbeit, aber es hat auch wahnsinnig viel Spaß gemacht. Meine Freunde haben sich gefreut.
Von Marie habe ich dieses Jahr übrigens auch einen Adventskalender bekommen. Darin waren echt tolle Sachen zum Backen und zum Basteln und Nähen unter anderem Papierstanzer und -präger und Webbänder. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut.

Sonntag, 17. Juli 2016

Machete kills Deadpool

Vor dem Rock Harz habe ich für Janina, Marie und mich noch einige Shirts bedruckt. In der Stadt hatte ich für jeden von uns zwei Tops gekauft. Während sie ihre Runde in der Waschmaschine drehten, habe ich Schablonen ausgeschnitten. Ich drucke das Motiv einfach aus und laminiere es. Das hat sich für mich am besten bewährt.
Die Idee für das Deadpool Shirt entstand bei Renés Geburtstag, als wir den Film gemeinsam im Kino gesehen haben. Der Held reißt jede Menge witziger Sprüche und #feuchter Furz war wirklich einer der besten. Das würde auch gut auf ein Shirt passen...
Das Deadpool Symbol habe ich auf den Rücken gedruckt. Die Tops haben einen Ringerrücken, da passte das schön in die Mitte.


Das zweite Motiv hatte ich auch gleich beim Filmgucken im Kopf. Es stammt aus dem Vorspann zu Machete Kills. Da habe ich auch noch ein zweites Motiv im Kopf, aber das wird noch ein bisschen warten müssen.
Auf dem Festival wurde Marie sogar auf dieses Shirt angesprochen, als sie es getragen hat. Bei diesen Shirts habe ich drei unterschiedliche Schnitte gewählt: Marie hat ein Tanktop mit Spitzenrand unten, Janina das mit Ringerrücken und meins ist ein Spaghettitop.


Samstag, 20. Februar 2016

Ich könnte doch häkeln lernen!

Das dachte ich mir Mai 2014 kurz vor dem Rock Hard Festival. Ich wollte irgendwas für die Hände zu tun haben, während wir im Camp rumsitzen und quatschen. Lesen ist da immer so unkommunikativ. Am Abend bevor es zum Festival ging, saß ich mit Wolle, Häkelnadel und einem Buch bewaffnet vor dem Laptop und erteilte mir einen Häkel-Crashkurs. Die Grundlagen habe ich ein paar Mal wiederholt, um sie nicht sofort wieder zu vergessen. Ausgedruckt hatte ich mir eine Anleitung für eine Minion-Mütze. Damit ging es dann zum Festival. Als ich im Camp ankam, wurden neue Leute begrüßt, die ich noch nicht kannte. Unter anderem Mareike, die gerade dabei war ein Kuscheltier für ihre Tochter zu häkeln XD
Auf dem Festival habe ich dann wirklich viel gehäkelt. Und wenn ich nicht weiter kam, konnte ich ja Mareike fragen. Das war wirklich ein guter Zufall. 2014 habe ich dann gleich mehrere Minion-Mützen gehäkelt. Die sind bei Janinas Kindern und meinen Freunden wirklich gut angekommen.


2015 gab es dann was anderes, das in Massenproduktion ging: Der Becherschal! Girelli und sein Kumpel haben im Stadion jemanden gesehen, der einen gehäkelten Umhängehalter für den Becher hatte. Beide wussten, dass ich nähe und haben gefragt, ob ich sowas machen kann. Girelli brachte mir einen Becher aus dem Stadion mit. Ich habe dann drauf los gehäkelt und immer wieder getestet, ob alles passt. Mit jedem Becherschal habe ich die Art etwas optimiert. Mittlerweile habe ich oft die Häkelsachen dabei. Im Herbst habe ich bei Lesungen oder im Café gehäkelt. Das ist wirklich entspannt.


Ich habe für Girelli, seinen Kumpel, zwei Arbeitskollegen und den Sohn meiner Kollegin welche in den Farben von Eintracht Braunschweig gehäkelt. Eine Freundin wollte zwei zu Weihnachten an Schalke-Fans verschenken. Also gabe es noch welche in blau weiß.


Mittlerweile habe ich die Anleitung dafür ordentlich aufgeschrieben und auch schon an Maries Schwester weitergegeben. Falls Interesse besteht, kann ich sie hier auch mal posten. Es passen auch die normalen festen Plastikbecher rein, die es auf Konzerten gibt, da alles leicht elastisch ist. Mal sehen, ob es für 2015 auch wieder eine Häkelarbeit gibt, die in Massenproktion geht.

Donnerstag, 13. März 2014

Totgebleichte leben länger

Ich könnte jetzt einen auführlichen Post darüber schreiben, warum es hier auf dem Blog in den letzten Monaten so still war (wie schon ein paar mal). Ich kann aber auch daran denken, dass ihr das sicher alle kennt und belasse das mal dabei.
Gewerkelt habe ich immer mal wieder, wenn auch nicht so viel wie ich zwischendurch gerne gehabt hätte. Mittlerweile geht es wieder besser. Mittlerweile ist auch die Lust am bloggen wiedr da :)

Eines der Experimente der letzten Zeit liegt hier wirklich schon eine Weile rum. Ich wollte schon lange einige Versuche mit Bleiche starten und im Herbst letzten Jahres hab ich es dann auch endlich mal gemacht. Das erste war ein Longsleeve, das ich nach einem Burdaschnitt genäht habe. Darauf habe ich das Logo einer meiner Lieblingsbands gebleicht. Die Schablone habe ich aus Klebefolie ausgeschnitten und dann mit einem Pinsel mit Chlorreiniger ausgemalt. Es war wirklich spannend zu sehen, wie der Stoff Stück für Stück heller wurde.


Den fleckigen Effekt mag ich bei diesem Motiv sehr.
Da ich mich mit dem Fernauslöser für meine Kamera noch nicht so sehr angefreundet habe,
heute mal wieder ohne Gesicht ;)












Das zweite Bleich-experiment war ein extrem Kurzfristiges Nikolausgeschenk für meinen Freund. Ich habe das Logo eines seiner favorisierten Computerspiele "Dead Island" ausgedruckt, laminiert und ausgeschnitten. Das war ziemlich frickelig. Aber es hat sich gelohnt.
 
Ein T-Shirt habe ich aus seinem Schrank gemopst.
Eigentlich wollte ich nur das Logo drauf bleichen.
Dafür habe ich dieses Mal eine kleine Sprühflasche verwendet.
Alles, was nicht getroffen werden sollte, habe ich sorgfältig abgedeckt....
Total...
Das hat also so gut funktioniert, dass das Logo spitze und überhaupt nicht fleckig aussah,
aber eine kleine Ecke am Rand doch irgendwie Bleiche abbekommen hatte.
Nunja, so orangene Spritzer sind bei dem Spiel ja auch nicht das schlechteste.
Also habe ich einen Verlauf von unten nach oben gesprüht
und noch ein paar extra Kleckser mit dem Pinsel draufgemacht.
Meinem Freund hat es so gut gefallen, dass er jetzt auch mal was bleichen will. :D

Montag, 16. April 2012

Garnkuddelmuddel

Auch mit der normalen Nähmaschine benutze ich oft die großen Konen für die Overlock. Bei meiner alten Maschine hatte ich einfach einen Pinsel an den Haltestift geklebt, um ihn zu verlängern. Bei meiner neuen Maschine habe ich eine horizontale Garnhalterung, da geht das nicht. Bisher habe ich also die Konen auf die Overlock gestellt und den Faden von dort aus in die Maschine gefädelt. Es näht sich auch besser, wenn der Faden von oben kommt. Die Ideallösung war das deshalb nicht, weil ich immer wieder vergessen habe, die richtige Rolle auf die Ovi zu stellen, wenn ich von einer Maschine zur anderen gewechselt habe. 
Ein Garnständer würde dem Abhilfe schaffen. Aber extra bestellen, 20 Euro ausgeben? Das ist zwar nicht wirklich viel, aber einen ganz stabilen Eindruck macht der auch nicht auf mich. Lösung: selber bauen! 
 
Ich habe ein Kantholz, ein Rundholz und vier Metallhaken aus dem Baumarkt geholt. Mein Freund hat mir am Samstag noch ein paar Regale angebracht, unter anderem zwei für Nähkram. Er hat mir dann aus dem Verschnitt eine kleine rechteckige Platte zurechtgesägt. Nachdem er weg war, habe ich mich dann mit meiner kleinen Säge, Bohrmaschine und Hammer bewaffnet und losgelegt. Mehr improvisiert als wirklich geplant. Aber das Ergebniss erfüllt seinen Zweck. 
Der Zeitaufwand lag bei 30 bis 45 Minuten, inklusive ausmessen, rumrechnen und planen. Also wirklich nicht schwer. Nun ist meine Nähecke wirklich komplett und ich werde nie wieder Garnkuddelmuddel und reißende Ovifäden haben, weil die Kone noch hinter der Maschine steht. :D

Freitag, 30. Dezember 2011

Fischbrötchen, Farbe und Holz

Trotz der vielen Überstunden und der (anhaltenden) Wohnungssuche habe ich es geschafft, alle Weihnachtsgeschenke rechtzeitig fertig zu stellen. 
Für meine Oma gab es ein mit Milchreis gefülltes Körnerkissen, das habe ich nicht fotografiert. Es sieht so aus, wie die vom letzten Jahr. Meine andere Oma hat Topflappen bekommen. Ich habe ihr von denen für Coco erzählt und sie meinte, ja, Topflappen könnte ich auch mal neue gebrauchen.
Das Schrägband habe ich vorher gebügelt und anschließend in einem Rutsch mit einem Zierstich angenäht. Ein bisschen sieht er aus, wie Hühnerfüße. :) 
Weiter geht es mit dem verbrannten Holz. Ebenfalls für meine Großeltern entstanden mit meinem Brandmalkolben verzierte Holzbretter. Die Bretter habe ich schon vor längerer Zeit bei Penny gekauft. Pro Brett habe ich etwa 40 Minuten gebraucht. Die Motive habe ich vorher mit Bleistift vorgezeichnet. 

 Kommen wir zur Stoffmalfarbe, davon habe ich dieses Weihnachten am meisten verbraucht. Zum einen habe ich Kissenbezüge für meine Tante und meinen Onkel aus Schweden bemalt. Meine Tante ist absoluter Mumin-Fan. Klein Mü hat sie sich als Tattoo stechen lassen. Als ich ihr aus Finnland einen Adventskalender mit diesem Motiv mitgebracht habe, hat sie sich riesig gefreut. So ist die Idee für die Kissen entstanden. Das zweite Motiv ist der Stollentroll Stinky. 

Daneben seht ihr das Shirt, dass ich für meinen Freund bestencilt habe. Er spielt Schlagzeug in der Band Mädchen. Ihr erste EP trägt den wunderbaren Namen "Fischbrötchen D'Amour". Das ist übrigens auch das Geschenk, was in letzter Minute fertig geworden ist: direkt am 24. Dezember saß ich am Vormittag bei meinen Eltern und habe die Schablone aus einfachem Papier erstellt und das Shirt bedruckt.
Alle Geschenke wurden bereits verteilt und haben den Empfängern gefallen. Ich hatte viel Spaß beim werkeln und konnte so nach meinen elends vielen Überstunden etwas Entspannung finden.

Donnerstag, 4. August 2011

Cappuccino im Glas

Gestern habe ich mich mit den Mädels getroffen, mit denen ich lange Zeit im Orchester gespielt habe. Seit ich für mein Studium weggezogen bin, sehen wir uns nur noch selten und kaum alle zusammen. Dadurch bin ich auch auf zu den Geburtstagen nicht da. Da ich aber allen eine kleine Freude machen wollte, habe ich für jeden ein kleines Glas Cappuccinopulver im Glas gemacht. Die Gläser fassen etwa 250ml. Das Rezept war in dem DIY-Kalender, den mir Coco für 2010 gemacht hat. Jede Woche eine Nähanleitung oder ein DIY-Tipp. *noch mal knuddl dafür*


Das ganze habe ich nach diesem Rezept zusammengemischt: Klick! Die angegebenen Mengen habe ich verdoppelt, da ich genau 6 kleine Gläser befüllen wollte.

Freitag, 17. Juni 2011

Wenn keine Kühe zum Melken da sind...

... benutzt man Milchkannen für andere Dinge. Meine Eltern benutzen eine als Schirmständer. Unser Nachbar bekommt zum Geburtstag eine zum Bepflanzen. Mein Papa hat Nachbars alte rostige Kanne mit Hammerite Silber Metalllack gestrichen. Da unser Nachbar Rosen liebt, sollte noch ein schönes Motiv drauf. Meine Eltern wollten erst Aufkleber besorgen, aber nachdem sie nur Pfingstrosen gefunden hatten konnte ich sie doch von einem Schablonenmotiv überzeugen.
Nachdem ich tagsüber an meiner Masterarbeit geschrieben habe, konnte ich mich mit dieser Arbeit in den Abendstunden der letzten beiden Tage etwas entspannen. Technisch war das ganze gar nicht so einfach, da die Schablone für gerade Flächen ausgelegt ist. Die Milchkanne besitzt einige Beulen, so dass ich ganz schön aufpassen musste, dass die Farbe nicht unter die Schablone läuft.


Der grüne Lack hat einen Hammerschlag-Effekt, der sich für die Blätter sehr gut macht. An einigen Stellen bin ich nachträglich mit dem silbernen Lack noch einmal drübergegangen, um die Konturen nachzufahren und hier und dort ein paar Kleckser auszubessern. Allgemein bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wenn unser Nachbar die Kanne nicht möchte, bleibt sie bei meinen Eltern im Garten stehen. :D

Montag, 17. Januar 2011

Jahresrückblick II - Weihnachten Teil 1

Mittlerweile ist der Januar auch schon fast rum und ich habe euch noch kein einziges Weihnachtsgeschenk gezeigt. Das heißt nicht, dass es sie nicht gab, ich bin nur nicht zum bloggen gekommen.
Aurgrund des allgemeinen Wetterchaos' konnte ich einige Geschenke noch nicht übergeben, daher gibt es erst mal die bereits überbrachten.
Bei Ikea habe ich *nachrechne* etwa 12 kleine Kissen gekauft, die mit individuellen Bezügen zu ihren neuen Besitzern gewandert sind. Es gab drei Varianten: schwarzer Satin mit rotem Organza, der mit Ornamenten beflockt ist; Augenkissen; Eulenkissen (das waren auch zwei, mein Freund hat nur eins fotografiert XD). Die Eulenkissen haben eine helle Rückseite (naturfarbener Köper) und meine neuen weißen Labels. Sieht man hier nicht, kommt aber demnächst. ;)










Dann habe ich noch 5 Körnerkissen aus naturfarbenem Köper genäht. Gefüllt sind die einen mit Dinkel, die andern mit Milchreis. Ich bin auf die Erfahrungsberichte der neuen Besitzer gespannt, welche Füllung sich besser bewährt. Die sehen alle gleich aus, deshalb gibt es nur von 2 Kissen ein Foto. Für Maries habe ich noch einen Bezug genäht, aber den hab ich natürlich vergessen zu fotografieren.



Die Anleitung dazu stammt übrigens von Miaka aus dem NuS-Forum.








Für die Kinder von Janina gabs Fleecejacken in rot. Ich hab einen Burdaschnitt genommen, der allerdings nur mit einem Stoff gearbeitet hat. Das war mir zu langweilig, deshalb habe ich die Ärmelbündchen und das Futter des Kragens aus anderem Stoff gemacht. Knopflöcher und Fleece in einem Satz ist übrigens doof, ließ sich aber mit viel Geduld auch lösen.












Weiter gehts mit einem Teil des Bastelkrams. Für Opi habe ich ein Kreuzworträtsel mit Begriffen aus unserer Familie erstellt und in groß gebastelt. Die Begriffe sind z.B. "Geburtsname deiner Frau", "Name deiner ältesten Enkelin", "Instrument, spielt deine jüngste Enkelin"... Wenn er es gelöst hat, wird es laminiert oder mit Folie beklebt, damit er es sich an die Wand hängen kann. Für meinen besten Freund habe ich ein Lebkuchenherz gebacken, das hat er sich gewünscht. Für ihn und seine Freundin gab es dann noch Cappuccinopulver im Glas.

Freitag, 28. Mai 2010

The 69 Eyes... oder ein paar mehr :)

Ich fühle mich beobachtet! Ja, ganz im Ernst! Jedes Mal, wenn ich in letzter Zeit an der Nähmaschine gesessen habe, wurde ich beobachtet.
Gut...
Vielleicht...
aber nur ganz vielleicht...
kann es eventuell am Stoff gelegen haben ;)
Herausgekommen sind zumindest einige wachsame Augen, die Maries, Benes und meinen Schlaf bewachen :)















Das sind Benes und Maries Kissen. Den Stoff habe ich im Dezember im Karstadt in Magdeburg gefunden. Ich musste sofort an Kissen denken und konnte nicht widerstehen. Von meinen habe ich keine Fotos, aber ich denke, ihr könnt euch das gleich paar Kissen noch einmal vorstellen. Ich habe sie jetzt zum Auswechseln für die Kissen genommen, die ich Weihnachten von Coco bekommen habe. Das ist auch mein Projekt 12-12 für den Monat Mai. Immerhin kein weiters Jerseyshirt XD
Bene bekam seine zum Geburtstag. Dazu habe ich ihm noch einen Stickhalter gebastelt. Ursprünglich war das mal eine Chipsdose (wie gut, dass ich davon immer leere auf Lager habe XD), der Stoff ist bestencilte Ditte und die Klemme hab ich aus dem Baumarkt.















Doch nicht nur Bene hatte im Mai Geburtstag, seine Schwester ebenfalls. Da sie zum Rock am Ring fährt, habe ich mir was praktisches einfallen lassen. In Afrika hat sich meine "ich kann sie unter der Hose tragen" Bauchtasche sehr bewährt. Die war schon mit meiner Kusine in Afrika und mit meiner Schwester in Israel. Fürs Festival ist sowas auch sehr praktisch, da man ja meist dicht gedrängt steht und nicht so die Kontrolle über die Handtasche/Rucksack etc. hat.
Ich habe mich an meiner orientiert und eine etwas hübschere Variante (meine ist so hautfarben) genäht.








Dazu gab es auch noch ein kleines Portemonaie:

Mittwoch, 20. Januar 2010

Was bringt der Weihnachtsmann - Part 3

*Trommelwirbel* Meine Damen und Herren! Seien sie gegrüßt zu diesem außergewöhnlichen Ereignis. Ich habe es tatsächlich geschafft (nach mehreren Versuchen die aufgrund meiner Schusseligkeit fehlgeschlagen sind) alle Weihnachtsgeschenke zu fotografieren, die ich letztes Jahr unter meinen Freunden verteilt habe. Machen sie sich bereit für die letzten drei Kleinigkeiten, fotografisch festgehalten und nun hier für sie dargeboten.
Zum einen die kleine Frieda, die bei Marie eingezogen ist. Nun ist Fred nicht mehr so allein und hat eine reizende Gesellschaft für die Zeit, die Marie unterwegs ist.



















Dann hätten wir da noch die beiden Haaraccesoires für Anke und Maike.
Beide spielen WOW und für Anke gab es eine Haarspange mit dem Draenei Wappen.



















Maike hat zum einen Klorollenfledis für die Wohnung in Göttingen bekommen. Davon gibts aber keine Fotos, da ich die schon vorgestellt habe. Dazu bekam sie noch ein zweckentfremdetes Essstäbchen. Ich hab es mit Autolack, Satinbändern und Federn in ein Haarstäbchen verwandelt.