Mittwoch, 10. März 2010

Just a few steps to go!

Als ich wieder zu Hause war, habe ich erst mal einige Telefonate erledigt und mich danach gleich wieder ans Korsett gesetzt.
Ich habe den Oberstoff und das Futter an der hinteren Kante rechts auf rechts zusammengenäht. Das wurde dann gewendet (da Oberstoff und Futter an den Ober- und Unterkanten noch nicht zusammengenäht sind, kann man das ganze noch wenden) und gebügelt.















Oh und ich habe festgestellt, das meine Kamera hauptsächlich mit Fotos bei Tageslicht Probleme hat. Warum auch immer, die letzten sehen ja wieder ganz annehmlich aus...
Anschließend habe ich das Futter entsprechend der Kante des Oberstoffes zugeschnitten. Der Berg mit den Stoffresten wächst beständig.

















Mitlerweile erkennt man wirklich, das es ein Korsett wird. Nun konnte ich mir aussuchen, ob ich mit dem Ablängen der Spiralfederstäbe beginne oder das Schrägband herstelle. Ich habe mich für letzteres entschieden. Das Ablängen erfordert doch einiges an Kraftaufwand und heute abend bin ich schon ziemlich erschöpft.
Um die Menge des erforderlichen Schrägbandes zu bestimmen, habe ich die Ober- und die Unterkante des Korsetts vermessen. Ich benötige 230cm Schrägband. Da es ja an den Seiten noch eingeschlagen wird, war das Ziel mindestens 240/250 cm herzustellen.
Nun habe ich den Karostoff in Schrägstreifen geschnitten. Abmessen und Aufzeichnen wäre ziemlich zeitraubend gewesen. Deswegen habe ich mich für die einfache Variante entschieden. Ich habe meinen langen Winkel diagonal durch die schwarzen Karos gelegt und dort mit dem Rollschneider langgeschnitten. Das ging wirklich fix!
Nun werden die Streifen zusammengenäht, und zwar so, dass das Muster passend bleibt. Anschließend wird die Nahtzugabe auseinandergebügelt.































Da ich mich nur an den Karos orientiert hatte, war mein Streifen viel zu breit für Schrägband, doppelt so breit. Also habe ich es in der Hälfte gebügelt und auseinandergeschnitten. Außerdem wurde die Nahtzugabe passig geschnitten (das war ja an einer Seite immer noch zu viel). Das ganze wurde dann noch mal gebügelt. Nach dem Bügeln war es dann Schrägband. :)













Mitlerweile kann ich das Wort bügeln nicht mehr hören. Ein Schrägbandformer wäre wirklich eine große Hilfe gewesen. Aber man kann ja nicht alles haben. Zum Abendbrot habe ich mir dann den Rest Kuchen meiner Oma vom Wochenende genehmigt.

Kommentare:

  1. Ui... das Schrägband hast du ohne Hilfe gebügelt???

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  2. Jepp, habe ich. Hätte ich gewusst, dass Julchen und Coco sich einen Schrägbandformer gegönnt haben, dann hätte ich rechtzeitig bescheid gesagt und ihn mir geliehen. Aber ohne ging es ja auch :)

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