Montag, 20. Juni 2011

Zita Rock und Stoffmarkt

Das Wochenende ist vorbei und bevor ich mich wieder meiner Masterarbeit widme, gibt es noch einen Post. Wer weiß, wann ich dann wieder zum bloggen komme.
Beim Zita Rock gab es schöne neue Bändchen, die viel hübscher waren als die vom WGT. Samstag war es meistens in den Umbaupausen sehr regnerisch. Marie und ich haben uns einen sehr stylischen Plastiküberwurf gegönnt, da wir unter ihrem Knirps nicht immer ausreichend Platz gefunden haben.


Auf dem Stoffmarkt war ich auch. Am Freitag mit Coco auf dem Türkenmart, am Sonntag mit Letty, Coco und Julia auf dem Hollandmarkt. Vom Türkenmarkt war ich dieses Mal nicht so begeistert. Daher habe ich nur Gummiband und 3m schwarzen, etwas festeren Jersey mitgenommen. Am Samstag habe ich zu den 2 benötigten Zwillingsnadeln noch einige Stoffe gefunden:


Der helle Stoff mit den Ornamenten hat noch ein paar zartgoldene Verzierungen, die man auf dem Foto leider nicht erkennt. Daraus wird wohl etwas sommerliches entstehen, mal sehen ob Rock oder Kleid. Vielleicht auch eine Weste? Sehr wahrscheinlich werde ich den Crash-Effekt rausbügeln. Bei den anderen Stoffen handelt es sich um Jerseycoupons. Der dunkelgrüne und der schwarze sind sehr dick. Nach so einem grün habe ich schon sehr lange gesucht. Bei dem gemusterten Jersey muss ich mir noch über den Einsatz des Musters Gedanken machen. Dort ist ein großes Quadrat aus Schnörkeln auf schwarzem Grund abgedruckt. Ich habe 1 und 1/4 Quadrat auf dem Coupon. Von diesem Stoff war mein Freund nicht so begeistert. Aber das war er von dem grünen Jersey letztes Jahr auch erst nicht.

Freitag, 17. Juni 2011

Wenn keine Kühe zum Melken da sind...

... benutzt man Milchkannen für andere Dinge. Meine Eltern benutzen eine als Schirmständer. Unser Nachbar bekommt zum Geburtstag eine zum Bepflanzen. Mein Papa hat Nachbars alte rostige Kanne mit Hammerite Silber Metalllack gestrichen. Da unser Nachbar Rosen liebt, sollte noch ein schönes Motiv drauf. Meine Eltern wollten erst Aufkleber besorgen, aber nachdem sie nur Pfingstrosen gefunden hatten konnte ich sie doch von einem Schablonenmotiv überzeugen.
Nachdem ich tagsüber an meiner Masterarbeit geschrieben habe, konnte ich mich mit dieser Arbeit in den Abendstunden der letzten beiden Tage etwas entspannen. Technisch war das ganze gar nicht so einfach, da die Schablone für gerade Flächen ausgelegt ist. Die Milchkanne besitzt einige Beulen, so dass ich ganz schön aufpassen musste, dass die Farbe nicht unter die Schablone läuft.


Der grüne Lack hat einen Hammerschlag-Effekt, der sich für die Blätter sehr gut macht. An einigen Stellen bin ich nachträglich mit dem silbernen Lack noch einmal drübergegangen, um die Konturen nachzufahren und hier und dort ein paar Kleckser auszubessern. Allgemein bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wenn unser Nachbar die Kanne nicht möchte, bleibt sie bei meinen Eltern im Garten stehen. :D

Sonntag, 12. Juni 2011

Festivalsaison

Die Stille hier auf dem Blog liegt definitiv nicht an mangelndem Inhalt, einige Sachen stehen in der Warteschleife, aber meine Masterarbeit schreibt sich schließlich nicht von selbst. Trotzdem gibt es heute einen kleinen Eintrag.
Vor einiger Zeit hat sich herausgestellt, dass wir doch nicht zum WGT fahren können. Ich war arg geknickt und habe im Forum sehnsüchtig die WGT-Wips gelesen. Kurzentschlossen fragte ich Coco und Jule, ob wir nicht doch am Samstag nach Leipzig fahren wollen. Coco wollte und, welch glückliche Fügung, Soda wollte mit dem Wochenendticket von Berlin aus fahren. Wir schlossen uns ihr an und fuhren 7:24 in Berlin ab.
Und wie das immer so ist, in letzter Minute habe ich mir am Donnerstag ein schwarzes Tube-Kleid genäht, das ich unter dem Lederkorsett tragen konnte. Beim Korsett habe ich die letzten Stiche ebenfalls am Donnerstag Abend gemacht. Das braune Kleid hätte ich nicht mehr rechtzeitig fertig bekommen, da ich alles beiseite getan habe, als wir das WGT abgesagt hatten.
In Leipzig habe ich Florian getroffen, um mit ihm bei unserem WGT-Stamm-Chinesen Mittag zu essen. Danach gab es ein weiteres Revival: mit Softeis durch den Brunnen laufen :D

15:00 begann dann das CT im Schillerpark. Trotz des sehr wechselhaften Wetters waren eine Menge Leute da. Es war schön, so viele User auch mal wirklich zu treffen. Vor allem habe ich mich gefreut, dass ich Kleine Frau getroffen habe, Ihr Wip habe ich sehr gespannt verfolgt. Bei vielen habe ich jetzt ein Bild vor Augen, wenn ich ihre Posts lese. Manche habe ich mir ganz anders vorgestellt.
Auf dem CT habe ich keine Fotos gemacht, obwohl ich meine Kamera dabei hatte. Aber viele andere haben ja fleißig geknipst.
Nach dem CT waren wir noch in der Moritzbastei und dann ging es auch schon bald gen Heimat.
Diese Woche steht nun erst mal die Masterarbeit auf dem Programm, bevor es am Samstag zum einzigen Festival dieser Saison (abgesehen von dem Abstecher zum WGT) für mich geht.

Abgesehen von den Last Minute WGT-Nähaktionen gab es noch einige andere, die ich demnächst bloggen werde. Schließlich gab es ein paar Geburtstage und, um mich von der Masterarbeit zu erholen, sind schnelle Projekte eine gute Lösung.

Montag, 16. Mai 2011

Jabbadabaduuu! Wilma Flintstone bringt ihr Haustier mit!

Auch wenn es in den letzten Wochen hier schon etwas ruhiger geworden ist, hat das nichts mit fehlender Produktivität zu tun. Diese konzentriert sich allerdings eher auf meine Masterarbeit, meine Korrekturleser können das bestätigen. *drücks schon mal fürs Lesen*
Trotzdem gibt es heute endlich ein kleines Augenfutter für euch.
Ich steh total auf Kostümpartys und einige meiner Freunde auch. Die Geburtstagsfeier meiner Freundin am 30. April stand unter dem Motto "Comic, Cartoon, Disney". Rothaarige Comicfiguren gibt es sogar einige, Poison Ivy war schon vergeben, Arielle war mir zu kompliziert und Jessica Rabbit passte von der Oberweite her nicht so ganz. ;)
Irgendwann kam die Erleuchtung: Wilma Flintstone! Mein Freund kann sich ja auch als Fred verkleiden, dann passen wir sogar zusammen. Das habe ich ihm auch vorgeschlagen, er lehnte ab (Da muss ich ja ein Kleid anziehen!). Ich meinte, er könne auch als Dino gehen. Davon war er begeistert. XD 4m pinker Pannésamt, drei Finger eines alten Handschuhs, jede Menge Luftpolsterfolie, aufgebügelte Filzflecken, Satinband und Tonkarton fürs Halsband und fertig war sein Kostüm. Für mich habe ich ein Kleid aus weißem Viskosejersey und einen Leofellimitatponcho genäht und eine Kette aus Styroporkugeln gebastelt. Passende Schuhe habe ich bei Hasi und Mausi gefunden. Der Knochen in meiner Frisur stammt vom Bauernhof einer Freundin. ^^
Lustigerweise hatte sich ein anderer Gast als Fred verkleidet, so dass wir Familienfotos machen konnten.
Genug geredet, jetzt gibt es Bilder!

Freitag, 29. April 2011

Versteckt im Wäschekorb

Jetzt gibt es zwei Bilder von den Ostergeschenken für meine Eltern. Für meine Mama habe ich ein Top genäht, für Papa eine Krawatte.
Das Top für meine Mama passt farblich zu Jacke und dem Rock, die ich ihr in den Semesterferien genäht habe. Papas Krawatte ist ebenfalls aus dem dafür verwendeten Stoff. Damals hatte er gesagt, auf die Spitze solle doch bitte eine Blume. Das habe ich semi gut hinbekommen. Ist aber auch nicht so wichtig, jetzt meinte er, die Spitze sieht man ja eh nicht -.- Die Blume müsste weiter oben sein. Naja egal, vllt nähe ich noch mal eine Krawatte, wenn noch Stoff über bleibt.
Das Top für Mama wird noch etwas gekürzt und enger gemacht. Intelligenterweise habe ich den Zettel mit ihren Maßen verschludert gehabt und deshalb grob improvisiert.


Bevor wir zu meinen Großeltern gefahren sind, mussten meine Eltern suchen. Versteckt habe ich beide Sachen im Wäschekorb. *kicher*

Mittwoch, 20. April 2011

Kikeriki

Heute habe ich eine Kleinigkeit für die Mutter meines Freundes zu Ostern genäht. Weihnachten habe ich für seine Oma ja Eulenkissen genäht. Sie fand die toll und meinte, so etwas wolle sie gern mal mit Hühnern haben. Kurze Zeit später war ich mit Bene im Karstadt und wir haben einen schönen Stoff ausgesucht.
Die Kissen haben, wie die anderen auch, einen Hotelverschluss und mit Schrägband eingefasste Kanten.



Die Ostergeschenke für meine Eltern habe ich auch schon fertig. Ich werde sie aber erst zu Hause fotografieren.

Dienstag, 5. April 2011

Nachwuchs!

Nicht bei mir, sondern bei einer Freundin. Am 25.03. kam ihre Tochter Madita zur Welt und ich habe beschlossen, etwas zu nähen. Entstanden sind zwei Lätzchen und ein paar Babyschuhe. Die Schuhe kann man wenden, so dass mal die helle oder die dunklere Seite außen sein kann. Die Lätzchen habe ich einmal mit ihrem Namen und einmal mit einem Streifen dunkelblauen Pünktchenstoff verziert. Die Rückseiten sind ebenfalls aus diesen Stoffen.