Halloween liegt schon eine Weile zurück, aber ich habe nun endlich die blöde Erkältung überwunden und mal wieder ein wenig Zeit für meinen Blog gefunden.
Eigentlich wollte ich mit einer Freundin ein Partnerkostüm machen, das hat aber alles nicht so geklappt da sie leider nicht kommen konnte. Deshalb habe ich mein Kostüm in abgeschwächter Form ausgeführt. Es war irgendwas zwischen Verführung zum Alkohol und Alkoholtod... naja, Hauptsache, ich war verkleidet ;)
Genäht habe ich mir eine Weste und einen Mini aus Lack. Ich hätte nie gedacht, dass das Arbeiten mit diesem Material so viel Spaß machen würde oO Beklebt haben wir das ganze dann mit abgelösten Bieretiketten, die man dank flexiblem Klebstoff später problemlos wieder entfernen konnte. Dazu hatte ich noch ein Band mit angeknoteten Kurzen und einen Gürtel, der am Ende des abends auch um einige Flaschen erleichtert war...
Samstag, 10. Dezember 2011
Freitag, 2. Dezember 2011
Stille der Nacht...
In den letzten Wochen ist es hier auf diesem Blog ja sehr ruhig gewesen. Das liegt einerseits daran, dass ich ziemlich viel arbeite. Nach dem Feierabend nähe ich immer mal wieder, aber Fotos zu machen, hoch zu laden und dazu etwas zu schreiben, das bleibt dann immer auf der Strecke.
Seit Montag kämpfe ich auch erst mal gegen einen blöden Schnupfen, der mich total matschig im Kopf gemacht hat. Das Nähzeug blieb so doch wieder unberührt liegen.
Was ich euch aber in nächster Zeit, sobald ich die Fotos, meine Kamera und ein klein wenig Zeit gefunden habe, zeigen werde:
- Mein Halloweenkostüm
- ein Kleid für eine Freundin
- und gerade unter der Nähmaschine: ein Drachenkostüm für den Freund meiner Schwester
Seid gespannt, es lohnt sich auf jeden Fall! ;)
Seit Montag kämpfe ich auch erst mal gegen einen blöden Schnupfen, der mich total matschig im Kopf gemacht hat. Das Nähzeug blieb so doch wieder unberührt liegen.
Was ich euch aber in nächster Zeit, sobald ich die Fotos, meine Kamera und ein klein wenig Zeit gefunden habe, zeigen werde:
- Mein Halloweenkostüm
- ein Kleid für eine Freundin
- und gerade unter der Nähmaschine: ein Drachenkostüm für den Freund meiner Schwester
Seid gespannt, es lohnt sich auf jeden Fall! ;)
Donnerstag, 20. Oktober 2011
P wie Pilze und Portemonaie
Heute gibt es mal wieder ein paar Geburtstagskleinigkeiten zu sehen.
Für meinen besten Freund habe ich ein Magisches Portemonaie genäht. Das hatte er sich gewünscht. Genauer gesagt, fragter er irgendwann beim Chatten, ob ich ihm nicht sowas nähen könnte. Nach einem ausführlichen Gespräch über Farbe und Extras ("Karten müssen auch reinpassen, am besten innen und nicht wie beim Beispiel außen" ...) habe ich mich mit der neuen Nähmaschine im September endlich an das Portemonaie gewagt. Es besteht aus PVC-Planenstoff in drei verschiedenen Farben und besitzt drei Kartensteckplätze. Ich finde es noch optimierungswürdig (stabiler, bessere befestigung der Gummibänder, evtl einen Tick größer), aber mein bester Freund hat sich sehr gefreut. Das ist ja auch die Hauptsache. :)
Aeon hatte ebenfalls im September Geburtstag. Nyhet und ich haben uns ein Gemeinschaftsgeschenk überlegt: Schöne Topflappen für ihre Küche. Per Telefon haben wir besprochen, welchen Stoff ich auf dem Stoffmarkt in Hannover hole ("Es gibt da so einen mit Pilzen auf grünem Grund, einmal kleine Pilze und einmal länglichere etwas krumme, der weniger grün aussieht. Und noch einen mit weiß dazwischen..." Äh, ja...) Wir haben zwei verschiedene Stoffe ausgesucht, jeweils einen halben Meter. Dazu habe ich noch Thermolam geholt. Alles habe ich dann in der Mitte geteilt und als Päckchen zu nyhet geschickt, zusammen mit dem Schnittmuster für den Topfhandschuh, damit sie gleich groß werden. Meine habe ich genäht, ihr aber absichtlich keine Fotos gezeigt, damit sie nicht ganz identisch werden. Fand ich irgendwie witziger. Nyhet hat ihre auch schon vorgestellt. Hier seht ihr nun meine Version:
Montag, 17. Oktober 2011
Von Nähmaschinen und Stoffen
Heute gibt es endlich mal wieder einen Post, ich habe einiges nachzuholen. Erst mal wird es um das wichtigste gehen: Stoffe und Nähmaschinen.
Vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass ich mit meiner AEG nicht mehr zufrieden bin. Ich nähe einfach zu viel für diese Maschine. Also wurde auf eine neue gespart. Letztens war es dann endlich soweit. Mit meinem Freund bin ich nach Hannover gefahren, um mir meine Traummaschine zu holen, eine Juki HZL-F 600. Die Maschine hat wirklich allen erdenklichen Schnickschnack und macht einen robusten, zuverlässigen Eindruck. Erste Härteprüfungen mit Lack und LKW-Plane sowie Jersey hat sie bereits mit bravour gemeistert.
Die Maschine hat eine große Auswahl an Nutz- und Zierstichen. Die wichtigsten Stiche kann ich über die Direktwahltasten auswählen. Alle anderen werden ebenfalls über das Nummernfeld eingegeben. Praktisch ist auch das viele Zubehör, den Obertransport liebe ich jetzt schon. Knopflöcher muss ich noch testen, die stehen bei meinem aktuellen Projekt an. Aus platzgründen nutze ich den Kniehebel und den großen Anschiebetisch nicht. Da ich aber eh in ein paar Monaten aus der WG ausziehe, wird es in der nächsten Wohnung definitiv einen besseren Nähtisch geben.
Luxus, an den ich mich jetzt schon gewöhnt habe:
- den Einhand-Einfädler
- einstellbare Nadelposition oben oder unten
- automatisches Fadenabschneiden mit Taste oder Fußpedal
- Obertransport
-feststellbarer Nähfuß
Zu der neuen Maschine sind auch einige Stoffe in meine mittlerweile überfüllten Schränke eingezogen. Der Grund für die Stille in letzter Zeit hier im Blog war unter anderem eine weitere Reise. Mit dem Unichor ging es nach Finnland. Aus Helsinki habe ich, aufgrund des Preises je nur 25cm, 2 verschiedene Stoffe von Marimekko mitgebracht.
Bereits vor meiner Reise nach Wien war ich im August auf dem Türkenmarkt in Berlin. Letzten Freitag war ich noch mal da. Im August habe ich 2m farbigen Jersey mitgebracht sowie 3 verschiedene Netzstoffe. Der feinmaschige ist elastisch und sieht so aus, als ob er nass ist. Was genau daraus werden soll, weiß ich noch nicht. Vielleicht fahre ich ja doch mal wieder zum WGT... Auch auf dem Bild sind die 4m Stoff, die ich beim letzten Besuch mitgenommen habe. Es handelt sich um einen relativ dicken grauen Jersey mit einer schwarzen Rückseite. Gekauft habe ich ihn für ein Kleid für eine Freundin. Jedoch ist er doch zu dick für das geplante Projekt, so dass sie auf den vermeintlichen Viskosejersey vom Türkenmarkt zurückgegriffen hat. Vermeintlich daher, weil ich immer noch keine Brennprobe gemacht habe. Ich hatte im März 10m gekauft, die mittlerweile bis auf ein paar Reststücke aufgebraucht sind oO
Dienstag, 27. September 2011
Dancing queen
Dieser Post wird nicht von einer schwedischen Popgruppe handeln. Getanzt wurde am Sonntag allerdings eine Menge, daher passt der Titel so schön.
Meine Freundin tanzt Standard und Latein und wollte von mir gern ein Tanzkleid haben. Ihr Verein hatte am Sonntag Tag der offenen Tür, so dass sie es gleich testen/aus- bzw vorführen konnte.
Das Kleid aus dem bereits oft verwendeten Viskosejersey vom Türkenmarkt besteht vom Schnitt her aus dem ebenfalls oft verwendeten Shirtschnitt mit Flatterärmeln. Der Rock ist ein Teller dessen Saum ich so zugeschnitten habe, so das er schräg nach oben verläuft. Damit das nicht zu freizügig wird, überlappt der Rock 15cm. Den Ausschnitt habe ich mit Falzgummi eingefasst.
Samstag, 17. September 2011
Kittykleid für Kung Fu Kitty
Der Kurztrip nach Österreich entstand ja, weil die Band, in der mein Freund spielt, dort einen Auftritt hatte. Die Verbindung besteht, da die Freundin des Sängers dort wohnt. Sie ist ebenfalls Sängerin in einer Band und ich hatte jetzt das Vergnügen, ihr ein Kleid zu nähen. Am Samstag waren wir wieder in Braunschweig, Sonntag und Montag fand ein reger E-Mail-Austausch statt und ich war Stoff kaufen. Dienstag habe ich dann den ganzen Tag genäht.
Den Schnitt habe ich von einem ihr passenden Kleid abgenommen. Das gestaltete sich schwieriger als bei Michaelas Hose. Durch den Gummizug oben war es gar nicht so einfach. Als Stoff hat sich Elisabeth blaue Ditte von Ikea ausgesucht. Die Tüllrüsche ist am Futterrock aus Jersey befestigt. Am Ausschnitt habe ich einen Gummi durch das Schrägband gezogen, so dass er besser anliegt. Allerdings ist an dieser Stelle das Kleid recht dick geworden (Oberstoff und Futter aus Ditte, Schrägband und das Gummiband), so dass es sich etwas unschön krunkelt. Dafür treffen die Seitennähte sehr gut aufeinander und auch der Nahtverdeckte Reißverschluss ist mir gut gelungen.
Am Saum habe ich das Logo ihrer Band aufgemalt. Sie hat mir die Vorlage per Mail geschickt. Den Ausdruck habe ich mithilfe von Kopierpapier auf den Stoff übertragen und dann mit einem Pinsel nachgemalt. Eine Schablone zu schneiden und anschließend aufzudrucken hätte im Endeffekt genau so lang gedauert. Das Ergebnis mit dem Pinsel ist aber viel sauberer geworden.
Ihr Freund hat das Kleid am Mittwoch mit nach Österreich genommen und Elisabeth gefällt es sehr gut. Vielleicht gibt es demnächst dann auch noch eine weitere Variante in einer anderen Farbe. Dann kann ich den Schnitt noch etwas anpassen und verbessern. Über so eine Entfernung und ohne Maße ist das ja immer nicht so einfach.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie es sich auf der Bühne macht.Wer jetzt neugierig auf die Musik geworden ist, findet hier die Myspace Seite von Kung Fu Kitty.
Ihr Freund hat das Kleid am Mittwoch mit nach Österreich genommen und Elisabeth gefällt es sehr gut. Vielleicht gibt es demnächst dann auch noch eine weitere Variante in einer anderen Farbe. Dann kann ich den Schnitt noch etwas anpassen und verbessern. Über so eine Entfernung und ohne Maße ist das ja immer nicht so einfach.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie es sich auf der Bühne macht.Wer jetzt neugierig auf die Musik geworden ist, findet hier die Myspace Seite von Kung Fu Kitty.
Donnerstag, 15. September 2011
Hose! Meine erste Hose!
Ich habe mich endlich getraut und eine Hose genäht. Nicht für mich, sondern für eine Freundin.
Den Schnitt habe ich von einer ihr passenden Hose abgenommen. Als Stoff hat sie sich mit einem Karomuster bedruckte Baumwolle ausgesucht. Damit die Karos an den wichtigen Stellen richtig aufeinandertreffen, habe ich die Linien des Musters beim Übertragen auf den Stoff im Schnittmuster markiert. Das hat dann auch überall sehr gut funktioniert.
| Auch seitlich passt das Muster |
| Mein Label am Saum des Hosenbeins |
| Hinten läuft das Muster schön ineinander |
Beim Nähen habe ich mir eine Burda zur Hand genommen und mich mal mehr und mal weniger an die Anleitung einer Hose gehalten. Vieles erschloss sich von selbst, wenn man die Originalhose in der Hand hatte. Mit dem Reißverschluss bin ich zufrieden, nur der Abschluss hätte da etwas sauberer sein können. Aber es wird ja nicht die letzte Hose gewesen sein, die ich genäht habe. :)
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