Montag, 17. April 2017

Egomanie - Das Fashion Style Projekt

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr für mich zu nähen. Dafür habe ich mir verschiedene Hilfsmittel überlegt. Der Nähkalender ist eine davon.
Eine andere Idee ist das Fashion Style Projekt. Letztes Jahr habe ich von Jule ein Halbjahresabo der Fashion Style zum Geburtstag bekommen. Im Mai hatte ich bereits eine Zeitschrift gekauft, da mir ein Schnitt für eine leichte Sommerhose sehr gut gefallen hatte. Das Abo umfasst die Zeitschriften von Juli 2016 bis Januar 2017. Zusätzlich habe ich mir am Wochenende die aktuelle Ausgabe geholt.
Gestern Abend habe ich es mir mit den 9 Zeitschriften auf dem Sofa bequem gemacht. Bewaffnet mit Klebezetteln, Stift und Skizzenbuch habe ich aus jeder Ausgabe ein bis drei Modelle herausgeschrieben, die ich umsetzen möchte. Meine Lieblingsschnitte habe ich mit einem Ausrufezeichen versehen.
Insgesamt habe ich 19 Schnitte aufgeschrieben, davon acht favorisiert. In meinem Skizzenbuch chronologisch sortiert, hier nach Art des Kleidungsstückes.
  • Kleider
    • 07/2016 Model 16
    • 08/2016 Model 9 !
    • 09/2016 Model 16
    • 12/2016 Model 8
    • 03/2017 Model 21 !
  • Hosen
    • 05/2016 Model 6 !
    • 05/2016 Model 7 (Shorts)
    • 07/2016 Model 18 (Shorts) !
    • 08/2016 Model 18 !
    • 09/2016 Model 5
    • 10/2016 Model 4
    • 03/2017 Model 4 !
  • Röcke
    • 10/2016 Model 15
    • 11/2016 Model 15
    • 12/2016 Model 27
    • 08/2016 Model 19 !
  • Shirts
    • 09/2016 Model 24
    • 01/2017 Model 7 !
  • Mantel
    • 10/2016 Model 1 oder 2
Wahrscheinlich werde ich sie nicht in chronoligischer Reihenfolge umsetzen. Mein Ziel ist es auch nicht, alle Schnitte bis Ende des Jahres genäht zu haben. Eine Deadline hilft mir zwar oft, strukturierter zu arbeiten, aber hier möchte ich mir zeitlich keine Grenzen setzen.
Natürlich können auch noch weitere Stücke dazu kommen, die Liste ist nicht in Stein gemeißelt. Aber so habe ich immer einen Fundus, auf den ich zurückgreifen kann, wenn ich mal nicht weiß, was ich nähen soll.

Freitag, 7. April 2017

Küchen-Experimente

Mir stand eine anstrengende Arbeitswoche mit langen Tagen bevor. Deshalb hatte ich mir Montag Zeit für mich genommen, in der restlichen Woche war das kaum möglich.
Erst war ich ausführlich beim Sport. Zwar hat die Batterie meines mp3-players während des Trainings aufgegeben, aber während der abschließenden 30 Minuten Cardio hab ich mein Handy aus dem Spint geholt.
Zu Hause gab es nach einer heißen Dusche ein kleines Experiment in der Küche. Am Sonntag hatte ich Orangensaft gepresst, das Fruchtfleisch war noch übrig. Das habe ich dann zusammen mit
- 2 Bananen
- 4 Eier
- 1 Tüte Puddingpulver Vanille
Zu Eierkuchenteig püriert.
Das Ergebnis war wirklich lecker! Bestrichen hab ich sie mit Pflaumenmus.

Freitag, 24. März 2017

Chalkbag

Letztes Jahr waren ein paar Freunde und ich das erste Mal mit Marie beim bouldern. Sie macht das schon eine ganze Weile und hat uns mit dem Virus infiziert. Mittlerweile sind wir mindestens einmal pro Monat in der Halle und versuchen uns an der Wand.
Im Februar haben Franci und ich uns Schuhe gekauft. Als dann Francis Geburtstag im März bevor stand, war klar, dass ich etwas passendes für unser neues Hobby nähe. Ein Chalkbag war das ideale Geschenk.
Die Anleitung fand ich im Internet.
Den Stoff wählte ich farblich passend zu ihren Schuhen. Außerdem habe ich ein kleines Portemonnaie dazu genäht, das mit Druckknöpfen befestigt wird.

Montag, 6. März 2017

Handmade in Braunschweig

Letztes Wochenende war die Handmade in Braunschweig. Gemeinsam mit Kathrin und Micha habe ich dieses Jahr die verschiedenen Stände erkundet und einige leckere und tolle Sachen entdeckt.
Das Angebot ist wirklich vielfältig und sehr kreativ. Verschiedene Techniken können in Workshops ausprobiert werden, Materialien und Zubehör sowie kreative Werkeleien gekauft werden. In einem Saal war die Feinkostabteilung, wo man Senf, Brot, Aufstriche, Marmelade, Süßigkeiten und und und probieren und kaufen konnte.

Natürlich bin ich nicht mit leeren Taschen heim gegangen. Ich habe vor allem Wachstuch gekauft. Auf meiner to sew Liste stehen noch einige Taschen und es gab wirklich tolle Motive. Außerdem zwei Dosen Lakritze, einen Bartkamm für meinen Freund und ein kleines Schaf für meine Schwester.

Donnerstag, 2. März 2017

Kochen und Backen glutenfrei

Kurz nachdem ich die Anweisung bekommen habe, mich glutenfrei zu ernähren, habe ich mir ein Kochbuch gekauft. Bei unserem letzten Mädelsabend haben Marie und ich eine Zucchini Tortilla ausprobiert. Eigentlich soll Schinken mit rein, wir haben den aber einfach durch getrocknete Tomaten ersetzt.
Es ließ sich wirklich einfach zubereiten. Zwiebeln und Knoblauch wurden in der Pfanne angebraten. Dazu kamen dann noch die klein gewürfelte Zucchini und die getrockneten Tomaten. Alles wurde dann in einer Schüssel mit Eiern und Kräutern gemischt und wieder in die Pfanne gegeben. Bei schwacher Hitze haben wir dann gewartet, bis die Tortilla durchgebacken war, sie mit Hilfe eines Tellers einmal gewendet und anschließend verputzt. Mit Frischen Tomaten dazu und Chiapudding mit Himbeeren und Banane als Nachtisch war das wirklich ein gelungener Abend.

Den Spiralschneider haben wir auch wieder eingesetzt. Zu den in Zitronenöl angebratenen Zucchetti gab es eine leckere Soße aus Feta-Tomatensoße. Dabei habe ich Feta und Tomaten mit passierten Tomaten passiert und anschließend noch etwas Feta und getrocknete Tomaten hinzugefügt. Das war ebenfalls sehr lecker.
Auch ein weiteres Brot habe ich probiert. Im real habe ich eine Backmischung für Sonnenblumkernbrot mitgenommen. Das haben wir letztes Wochenende bei einer ausgiebigen Küchenaktion gebacken.
Die erste Scheibe gab es noch warm aus dem Ofen nur mit Butter. Das war richtig lecker.

Freitag, 24. Februar 2017

Karos, Streifen und lange Beine

Weiter geht es mit meiner Nähegotour!
Ich hatte schon erwähnt, dass ich letztes Wochenende - abgesehen von einer kleinen Jackenreparatur - nur für mich genäht habe. Dabei habe ich endlich einen Schnitt vernäht, der schon seit Jahren gewartet hat. Er stammt aus der Burda 12/2007 und eigentlich wollte ich ihn bereits im Juli 2011 vernähen. Damals hatte ich ein Reststück blau karierten Stoff, aus dem eine lange Schlafanzughose werden sollte. Dafür hat der Stoff allerdings nicht gereicht und es wurde letztendlich ein kurzer Zweiteiler.

Jetzt hatte ich meinen grau schwarz gestreiften Jersey hervorgeholt und die lange Hose in Angriff genommen. Das schwierigste nervigste war, dass die Streifen am Ende auch passgenau aufeinander treffen. Bei so etwas bin ich ziemlich pingelig. Ich habe also ca jeden dritten Streifen gesteckt. Zwischendurch meinte ich zu Marie, meine Beine seien zu lang, weil das Abstecken eeeeewig dauert. Ihre Antwort: "Deine Beine gehen bis zum Boden, also haben sie die perfekte Länge."
Bei den zuletzt vorgestellten Röcken habe ich die Säume mit der Coverlock gemacht. Ich habe sie bisher eher selten benutzt, da wir uns noch nicht richtig angefreundet hatten. Bisher hatte ich auch einfach das normale Overlockgarn aufgefädelt, ich hatte noch so viele Konen da. Allerdings war ich mit der letzten Charge nicht so ganz zufrieden. Jule hat die gleiche Coverlock und wir haben uns letztens etwas ausgetauscht. Sie hat mir dann auch Garn empfohlen, welches ich prompt (auch für die Overlock) bestellt habe. Das hat schon mal einen riesigen Unterschied im Nahtbild gemacht! Das Garn ist echt phantastisch. Die Nähte sind superweich, was die Schlafanzughose gleich noch eine Spur bequemer macht.
Natürlich auch noch mal getragen fotografiert, stilecht in gerade aufgewacht Pose ;)

Dienstag, 21. Februar 2017

vier Röcke - 50% für mich

Bis jetzt sieht meine Nähstatistik ganz gut aus. Im Februar habe ich auch schon unter der Woche nach der Arbeit genäht. Letztes Wochenende sogar fast nur für mich (abgesehen vom Auswechseln eines Jackenreißverschlusses für die Tochter meiner Kollegin). Meine Jerseyvorräte konnte ich so auch etwas dezimieren.
Den rot schwarz gestreifen Jersey hat sich Marie gekauft und wollte daraus gerne einen Rock nähen. Außerdem wollte sie noch einen schlichten schwarzen Jersey Rock nachnähen, den wir uns beide mal gekauft hatten. Bei unserem letzten Kreativtag war sie allerdings ziemlich angeschlagen, sie hat vom alten Rock nur das breite Gummiband abgetrennt. Der Stoff blieb erstmal unvernäht bei mir. Nunja, so wie ich halt bin, habe ich die Röcke selber in Angriff genommen.
Da ich ja aber mehr für mich nähen wollte, habe ich gleichzeitig zwei Röcke für mich angefangen. Alle werden nach dem gleichen Prinzip genäht, was eine zusätzliche Erleichterung war. Das schwierigste war, vernünftige Fotos zu machen. Es ist einfach zu dunkel. Selbst verrücktes Rumgepose hat kaum geholfen.
Für mich habe ich zwei Röcke noch einmal genäht, die ich im Juli 2012 schon einmal genäht habe. Den schwarzen von damals habe ich an meine Schwerster weiterverschenkt, da sie ihn für die Arbeit gut gebrauchen konnte. Meinen Leorock habe ich oft und gerne getragen. Der ist mittlerweile ziemlich durchgesessen und das Muster war am Hintern schon total abgetragen, zuletzt habe ich ihn nur noch mit langen Pullovern getragen.